LR+LR+Spremberg
: Hoffnung für Sprembergs Trinkwasser

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Von
Annett Igel-Allzeit
Spremberg
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Spremberg(ani) Die veränderte Tagebauführung Nochten darf Spremberg hoffen lassen: Szenarien bis hin zum Ausfall der Wasserfassung in den Slamener Kuthen am Wasserwerk Spremberg, wie es sie zum einst geplanten großen Teilfeld Nochten II gab, widerlegen jetzt Studien zur neuen Tagebauführung mit dem Sonderfeld Mühlrose. Das teilt Bernd Schmied, Verbandsvorsteher des Spremberger Wasser– und Abwasserzweckverbandes (SWAZ), mit. Drei Studien haben sich mit dem Grundwasserangebot und der Sulfat–Beeinflussung befasst. „Der Aufbau von Ersatzbrunnen in Groß Luja, die Überleitung von Rohwasser zum Wasserwerk Spremberg und die Aufbereitung dieses Wassers werden demnach nicht mehr erfolgen müssen“, sagt Schmied. Da nach Tagebau–Ende allerdings neue Risiken für die Brunnen des Wasserwerkes entstehen, soll ein Teil der Gelder, die der Bergbaubetreiber Leag für die Ersatzbrunnen und die Überleitung bereitgestellt hat, doch beim SWAZ bleiben – für eine Risikobeobachtung über 50 Jahre, wie Schmied erklärt.