An den Strukturen will sie auch nach mehr als 80 Tagen im Amt nicht rütteln. „Es ist eine sehr moderne Bildungseinrichtung, die gut profiliert ist“, sagt Gabriele Höfer über ihre Schule. Seit August ist die 59-Jährige Leiterin der Astrid-Lindgren-Grundschule auf dem Schomberg, wo sie nach vielen Jahren in Friedrichshain und Döbern bereits im Schuljahr 2018/19 sich als Lehrkraft ein Bild machen konnte.

Schule braucht eine offene, kritische und ehrliche Atmosphäre

Für neue Ideen immer offen, sehe sie ihre Aufgabe aber auch, den Kontakt zu den Eltern zu halten. Sie wünscht sich für „ihre Schule“ eine offene, kritische und ehrliche Atmosphäre. Als sehr positiv bewertet sie die Nähe zum Hort Max und Moritz im gleichen Haus. An der Astrid-Lindgren-Grundschule unterrichten 21 Lehrer 281 Schüler. Es ist eine Schule „Gemeinsames Lernen“, wo Kinder in den Förderschwerpunkten Lernen, Sprache und Verhalten das nötige Wissen vermittelt bekommen.

Eine Neuerung ist das Projekt „Das grüne Klassenzimmer“, ein Gemeinschaftswerk von Schule, Förderverein, Schulsozialarbeiter, Eltern und Schülern. Dort soll Kunst und auch Sachkunde unterrichtet werden. Es soll auch als  Rückzugs- und Ruheort in den Pausen dienen sowie als ein Begegnungsstandort für Eltern und Schüler.

Der Bauantrag für Rückzugs- und Ruhestandort ist gestellt

Der Bauantrag dafür ist gestellt, es ist für 2020 geplant, soll begrünt werden und Sitzgelegenheiten erhalten, erklärt Gabriele Höfer, die selbst in den Klassen fünf und sechs das Fach Deutsch unterrichtet. Sie könnte aber auch Englisch und Russisch unterrichten.

Am 11. Januar wird zum traditionellen Tag der offenen Tür in die Astrid-Lindgren-Grundschule in Spremberg auf dem Schomberg eingeladen. 40 bis 45 Schulanfänger werden erwartet.