Auf die dritte Cottbuser Autobahn-Anschlussstelle freuen sich die Hauptausschussmitglieder von Neuhausen/Spree durchaus. Aber muss sie unbedingt „Cottbus-Ost“ heißen? Die Realisierung wird sich noch etwas hinziehen. Geplant ist die neue Anschlussstelle der A 15 im Zuge des zweiten Abschnitts der Cottbuser Ortsumfahrung in Höhe Kahren (Cottbus) und Koppatz (Neuhausen/Spree) – zwischen der Anschlüssen Cottbus-Süd und Roggosen. Im Herbst 2019 waren bereits die Kampfmittelräumer im Bereich der geplanten Anschlussstelle unterwegs, noch 2020 könnte laut Landesbetrieb Straßenwesen der Bau beginnen.

Cottbus

Doch das Einverständnis zum Namen kommt aus Neuhausen/Spree mit etwas Unwillen. Anke Dabow, Ortsvorsteherin von Neuhausen, wäre glücklicher, wenn sich Neuhausen/Spree im Anschlussnamen fände. Aber „Cottbus-Ost Neuhausen/Spree“ sei einfach zu lang, sagt Bürgermeister Dieter Perko (CDU). Unabhängig davon werde auf den Vorwegweisern und Ausfahrtafeln ja sicher nicht nur auf Cottbus hingewiesen. Und den Streit um „Cottbus-Ost“ oder „Neuhausen/Spree“ wollen sie nicht vom Zaun brechen. Schließlich gebe ja bereits mit der Anschlussstelle „Roggosen“ auch schon einen Namen aus Neuhausen/Spree.

Erinnerung an Debatte zu Autobahnparkplatz „Dubje“

Vielleicht wird ja noch ein Name für einen neuen Autobahnparkplatz gesucht? Bürgermeister Dieter Perko winkt ab. Das erinnert ihn an eine Diskussion in der Nachbargemeinde Kolkwitz: Im Jahr 2010 war um „Eichower Fließ“ und „Dubje“, so heißt Eichow in wendischer Sprache, gestritten worden.