Die Gemeinde Neuhausen/Spree setzt auf Blumenwiesen. In möglichst vielen Ortsteilen sollen auf gemeindeeigenen Flächen Blüten Insekten anlocken, damit es auch dahingehend in der Großgemeinde „brummt“, wie Bürgermeister Dieter Perko (CDU) sagt.
Mit dem blühenden Solarpark im Ortsteil Frauendorf hat Neuhausen/Spree auf seinem Gemeindegebiet bereits ein echtes Vorzeigeprojekt. Dem Jänschwalder Unternehmen NagolaRe mit Geschäftsführerin Christina Grätz ist das in knapp vier Jahren gelungen. Da die Biologin sich mit ihrem Team nicht um alle Blühwiesen in Spree-Neiße kümmern kann, hat der Bauhof Neuhausen/Spree es allein versucht, Samen bestellt, gesät, gewässert und gewartet. Zwei Flächen sind es im Ortsteil Neuhausen und jeweils eine Fläche in Laubsdorf, Roggosen, Groß Oßnig, im Pücklerdorf Groß Döbbern, in Kathlow und Komptendorf. Laut Bettina Schoradt, verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit in der Gemeindeverwaltung, ist die größte Fläche 950 und die kleinste Fläche 90 Quadratmeter groß.

Bewässerung war für Bauhof schwierig

Besonders schwer fürs Bauhof-Team um Michael Latzke war, die Wiesen in den sieben Ortsteilen anfangs regelmäßig zu wässern. Während es zum Beispiel neben der Verwaltung in Neuhausen/Spree inzwischen in allen möglichen Farben geblüht hat, meldete der Groß Döbberner Ortsvorsteher Lutz Kurschies in der jüngsten Gemeindevertretersitzung an, dass es mit der Wiese in seinem Ortsteil nicht geklappt habe. Da Boden soll nun noch einmal bearbeitet und es mit einer zweiten Aussaat versucht werden.