Welche Spuren hinterlassen Säugetiere in und um Spemberg? Wie werden Brutvögel gezählt und die Wintergäste an der Talsperre? Welche Lebewesen tummeln sich in einem Becher voll Wasser aus einem Gewässer im „Kleinen Urwald“? Gleich nach den Winterferien am Dienstag, 11. Februar, will der Spremberger Regionalverband des Naturschutzbundes in Kooperation mit dem Mehrgenerationenzentrum „Bergschlösschen“ der Stiftung SPI die Arbeitsgemeinschaft „Natur und Umwelt“ starten. Das bestätigt Sabine Brückner, die Vorsitzende des Nabu-Regionalverbandes.

„Seit Jahren wollen wir so eine Arbeitsgemeinschaft aufbauen. Jetzt haben sich mehrere Betreuer gefunden“, so Sabine Brückner nach der Jahreshauptversammlung.

Immer wieder besuchen Schulklassen die Naturschutzstation in den Slamener Kuthen am Spremberger Wasserwerk. Zu Kinder- und Naturschutztagen hat der Regionalverband regelmäßig eingeladen. Die Imker bereichern oft die Veranstaltungen mit ihren Geschichten, Völkern und Materialien am Bienenhaus.

Spurenkunde und Kartierung

Gestartet wird jetzt am 11. Februar erst einmal in der Holzwerkstatt im „Bergschlösschen“. „Aber wir wollen mit den Schülern auch schnell in die Natur“, sagt Sabine Brückner. Sämtliche Grundschulen und die weiterführenden Schulen wurden informiert, Plakate aufgehängt.

„Grundschüler aber auch ältere Schüler und Jugendliche, die gern in der Natur unterwegs sind, sind willkommen. Wir planen Exkursionen in Wald und Flur, wollen mit den Schülern Bäume, Sträucher und Kräuter bestimmen, ihnen zeigen, wie Spurenkunde, Kartierungen und Vogelzählungen funktionieren“, zählt Sabine Brückner auf. Auch Nisthilfen für Vögel und Insekten sollen gebaut, Biotope gepflegt und essbare Wildpflanzen zu Salaten verarbeitet werden. Müllsammelaktionen in der Natur werden gestartet, und wie sich ein Blühstreifen anlegen lässt, können die Schüler lernen.

Getroffen wird sich zum AG-Start am 11. Februar von 15 bis 17 Uhr im „Bergschlösschen“. www.nabu-spremberg.de.