Lichterfest in Spremberg: Stadt lädt zum Shopping am ersten Adventswochenende

Der Beginn der Adventszeit wird in Spremberg mit dem Lichterfest-Wochenende eingeläutet. Was Besucher in diesem Jahr erwartet (Archivfoto).
Detlef Bogott- Spremberg feiert den Advent mit dem Lichterfest am 29./30. November und 13./14. Dezember.
- 8.000 LEDs erleuchten die Innenstadt, organisiert vom City-Werbering der Stadt.
- Verkaufsoffene Tage: Samstag bis 18 Uhr, Sonntag von 14 bis 17 Uhr.
- Kosten: 30.000 Euro – Stadt bittet um Spenden von Firmen und Privatpersonen.
- Traditionelle Turmmusik an jedem Adventssonntag, Teil der „Spremberger Weihnacht“.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Spremberg rüstet sich für den Advent. Zwei große Tannen stehen bereits, eine davon auf dem Marktplatz. Im Gewimmel ist er ein Hingucker, wenn der Wochenmarkt hier dienstags und donnerstags die Spremberger anlockt. In Fluren und Zimmern von Rathaus und Bürgerhaus setzt Spremberg allerdings ganz Brandenburg-typisch auf Kiefern aus dem Stadtwald. Kinder aus den Kitas und Horten der Stadt schmücken sie mit Selbstgebasteltem.
Das erste Highlight der Saison ist hier am ersten Adventswochenende zu bestaunen. Schließlich lädt die beschauliche Innenstadt von Spremberg am 29. und 30. November zum Lichterfest ein, dann erneut am 13. und 14. Dezember. Dann sollen 8.000 LEDs die Stadt in Lichterglanz erstrahlen lassen, sagt der stellvertretende Bürgermeister Frank Kulik.
Was Besucher beim Lichterfest am ersten Advent erwartet
Das vom City-Werbering der Stadt organisierte Fest bietet zudem Gelegenheit für ausgiebige Shopping-Touren in der Stadt, denn so ein Wochenende beinhaltet einen langen Samstag mit Öffnungszeiten bis 18 Uhr und einen verkaufsoffenen Sonntag. Die Geschäfte der City laden dann zum Einkaufsbummel von 14 bis 17 Uhr.
Was für die einen ein zauberhaftes Erlebnis ist, ist für das Stadtsäckel ein ordentlicher Kostenfaktor. Das ganze schlägt laut Frank Kulik mit 30.000 Euro zu Buche. Keine kleine Summe für klamme Kommunen. Daher bittet die Stadt auch in diesem Jahr wieder um Spenden von Unternehmen und Privatpersonen.
In ihrer Weihnachtsprogramm-Broschüre macht die Stadt klar: Die Tradition der festlichen Beleuchtung im Dezember ist ohne Unterstützung nicht zu halten. Schließlich ist das Auf- und Abhängen der Lichterketten und Ornamente ein großer Aufwand, die Liste der zu beobachtenden Vorschriften nicht klein.
Wer den Spaß für das Shopping-Lichterfest in Spremberg bezahlt
Die Spenden dafür sind in den letzten Jahren auch geflossen, sagt Frank Kulik. Den ganzen finanziellen Aufwand gleichen sie aber nicht aus. In der Vergangenheit kamen dann jeweils zwischen 5.000 bis 15.000 Euro zusammen, berichtet Cornelia Hansche vom Sachgebiet Kultur, Sport und Jugend in Spremberg. Teilweise kommen Firmen auch selbstständig auf sie zu und bieten finanzielle Mithilfe an.
Für dieses Jahr ist die leuchtende Dekoration finanziert. Dazu gibt es an jedem Adventssonntag die traditionelle Turmmusik vom Rathausturm, in der Regel ab 17 Uhr – nur am dritten Advent ab 18 Uhr. Die Spremberger Turmbläser sorgen dann für eine festliche Stimmung. Ein Teil der „Spremberger Weihnacht“, die ein umfassendes Programm beinhaltet.
Zum weiterführenden umfangreichen Programm gehört auch der lebendige Adventskalender der Stadt. An jedem Tag bis Heiligabend öffnet eine andere Einrichtung, Ladengeschäft, Verein oder Kirchengemeinde ihre Türen.


