Lausitz am Morgen: Bungalow steht nahe des Spremberger Stausees in Flammen

Am Montagabend ist an der Zufahrtsstraße zum Spremberger Stausee in einer Gartensparte in Klein Döbbern ein Bungalow abgebrannt.
LausitzNews.de / Maik PetrickWegen eines Bungalow-Brandes wurden am späten Montagabend die Feuerwehren in Neuhausen (Spree-Neiße) alarmiert. An der Straße Waldeck, der Zufahrtsstraße zum Spremberger Stausee in Klein Döbbern, wurde das Feuer gegen 21:30 Uhr gemeldet. Die Feuerwehren waren mit mehreren Fahrzeugen aus der Umgebung im Einsatz. Das berichtet die Leitstelle Lausitz. Der Bungalow stand schon beim Eintreffen der Kameraden im Vollbrand und konnte nicht mehr gerettet werden. Nach rund zwei Stunden war der Einsatz beendet. Verletzt wurde niemand, der Bungalow stand über den Winter leer. Der Sachschaden liegt nach Angaben der Polizeidirektion Süd bei rund 15.000 Euro. Die Brandursache wird noch untersucht, nach ersten Ermittlungen könnte ein technischer Defekt der Auslöser gewesen sein.
Polizisten werden in Vetschau angegriffen
Wegen eines lautstarken Beziehungsstreit bei einem jungen Pärchen in Vetschau (Oberspreewald-Lausitz) wurde am Montagabend die Polizei gerufen. Beim Eintreffen der Beamten verhielt sich ein 26-Jähriger aggressiv. Er soll nach den Polizisten getreten sowie sie beleidigt und bespuckt haben. Das berichtet die Polizeidirektion Süd. Die Beamten brachten den Mann zu Boden und fixierten ihn. Anschließend nahmen sie ihn mit ins Gewahrsam. Alkohol war beim Streit nach ersten Informationen nicht im Spiel, es wurde aber ein Cliptütchen mit Cannabis gefunden.
Zweite Impfdosis für Großräschenerin Ruth Heise
In Brandenburger Pflegeheimen zeichnet sich nach ersten Einschätzungen der Träger eine große Impfbereitschaft ab. Das hat eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergeben. Die mobilen Impfteams seien in enger Abstimmung mit den Angehörigen und schafften ein angenehmes Umfeld, begründete die Geschäftsführerin des Landesverbandes der Arbeiterwohlfahrt (AWO), Anne Baaske, die positive Entwicklung.
Von hoher Impfbereitschaft in ihren Pflegeeinrichtungen berichteten auch der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) und der Landesverband des Deutschen Roten Kreuzes Brandenburg (DRK). Sprecherin Marie-Christin Lux sagte, 8 der insgesamt 14 DRK-Pflegeheime hätten bereits Erst-Impfungen durchgeführt. In Großräschen (Oberspreewald-Lausitz) habe auch schon eine zweite Impfung stattgefunden. Der ASB betreibt landesweit 22 Einrichtungen. In Brandenburg hatten am 27. Dezember die Impfungen gegen das Coronavirus begonnen. Als erste Brandenburgerin wurde im DRK-Seniorenwohnpark in Großräschen die 87-jährige Ruth Heise geimpft. Auch sie hat bereits eine zweite Dosis erhalten.
Schnee und maximal vier Grad in Sachsen und Brandenburg
Auf Brandenburgs und Sachsens Straßen wird es am Dienstag und Mittwoch kurzzeitig weiß. Am Dienstag erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) leichten Schneefall zwischen Fläming und Niederlausitz. Sonst kann es einzelne Schneeschauer mit Glättegefahr geben. Ab den Nachmittagsstunden gehen die Niederschläge dann in Schneeregen über. Die Höchstwerte liegen bei einem bis drei Grad.
Ähnlich sieht es laut Wetterexperten am Mittwoch aus: viele Wolken, leichter Schneefall, der später in Schneeregen und Sprühregen übergeht. Die Maximalwerte betragen zwei bis vier Grad.