LR+LR+Kupfer in Spremberg
: Ist die Milliarden-Mine ein Segen oder der Ruin?

HintergrundUnter Spremberg schlummern Milliardenwerte. Ein neuer Masterplan entscheidet im Herbst 2026 über das erste deutsche Kupferbergwerk seit der Wende. Doch auch die Ängste wachsen. Vor allem ums Wasser.
Von
Kathleen Weser
Spremberg
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825 Jahre Kupferbergbau im Mansfelder Land: PRODUKTION - 02.04.2025, Sachsen-Anhalt, Sangerhausen: In fast 300 Metern Tiefe steht Thomas Wäsche, Leiter des "ErlebnisZentrum Bergbau Röhrigschacht Wettelrode", unter Tage im sogenannten Grünen Gewölbe. Die Versinterungen sind durch gelöste Mineralien aus dem Kalkgestein entstanden. Die Farbpalette reicht von kräftigen Brauntönen über Weiß, Grün, Türkis, Blau bis Schwarz. Die ersten Bergleute begannen im Mansfelder Land vor 825 Jahren nach Kupfererz zu graben. Ab dem Jahr 1750 wurde intensiv Bergbau betrieben. Insgesamt wurden aus dem Erz des Gebietes rund 2,6 Millionen Tonnen Kupfer und 14.213 Tonnen Silber gewonnen. Mit insgesamt 38 Veranstaltungen wird bis Dezember an den Beginn des Bergbaus und der Verhüttung in der Region des Mansfelder Landes erinnert. Als großer Kupfer- und Silberproduzent trug die Region über Jahrhunderte hinweg zur wirtschaftlichen Entwicklung bei. (zu dpa: «Mansfelder Land feiert 825 Jahre Kupferbergbau») Foto: Hendrik Schmidt/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

825 Jahre Kupferbergbau im Mansfelder Land (Sachsen-Anhalt). Thomas Wäsche, Leiter des Erlebniszentrums Bergbau Röhrigschacht Wettelrode, steht unter Tage im Grünen Gewölbe. Hier liegt die Kupferschicht sehr nah an der Oberfläche. Die DDR-Betriebe wurden aber 1990 geschlossen, weil der Abbau der dünnen Flöze unwirtschaftlich geworden war. Geologisch gesehen sind Spremberg und Graustein exakt dieselbe Lagerstätte, der Bodenschatz liegt nur deutlich tiefer.

Hendrik Schmidt/dpa