Katastrophenschutz in Spremberg
: Doppelgarage an Retter übergeben, das bringt sie

Neue Räume, moderne Technik und vier Fahrzeuge stärken den Katastrophenschutz in Spremberg. Doch die umgebaute frühere Wache hat noch mehr zu bieten.
Von
Marcel Laggai
Spremberg
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Neuer Standort für den Katastrophenschutz in Spremberg/Grodk. Rettungswache Spremberg

Die neue Rettungswache Spremberg (Spree-Neiße) wurde 2024 eingweiht. Am alten Standort der Wache gab es nun eine offizielle Schlüsselübergabe an den Katastrophenschutz. Eine der letzten Amsthandlungen des scheidenden SPN-Landrats Harald Altekrüger.

Constanze Kuba/LKSPN/Annett Igel/Montage: Sebastian Schubert
  • Standort der früheren Rettungswache in Spremberg wurde am 7. Mai 2026 übergeben.
  • Der Katastrophenschutz erhielt eine neu gebaute Doppelgarage und renovierte Räume.
  • Rund 190.000 Euro flossen in Ertüchtigung, neue Küche und Technik für Fortbildungen.
  • Vier Fahrzeuge sind vor Ort untergebracht – darunter ein Gerätewagen Sanität.
  • Neu sind Zufahrtsschranke und Alarmanlage; nahebei steht die 2024 eingeweihte Rettungswache.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Am Standort der ehemaligen Rettungswache in der Fröbelstraße in Spremberg ist der Umbau nun endlich abgeschlossen. Wie der Landkreis Spree-Neiße informierte, wurde der Standort am 7. Mai 2026 offiziell an den Katastrophenschutz des Landkreises übergeben.

Der scheidende Landrat Harald Altekrüger (CDU) überreichte hierfür symbolisch den Schlüssel zur neu gebauten Doppelgarage an den Standortleiter sowie an die 50 Ehrenamtlichen des Deutschen Roten Kreuzes Spremberg.

Fast 200.000 Euro für neue Doppelgarage in Spremberg

Nach Angaben der Forster Kreisverwaltung sind rund 190.000 Euro in die Ertüchtigung des in die Jahre gekommenen Gebäudes geflossen. Die bestehenden Räume wurden renoviert, außerdem entstand eine neue Küche zur Versorgung der Ehrenamtlichen.

Ergänzt wurde der Umbau durch technische Hilfsmittel für Fortbildungen der Helfer. Mit einer Ausnahme wurden für die Arbeiten ausschließlich regional ansässige Firmen beauftragt.

In dem Objekt im Zentrum von Spremberg und unweit der neuen Rettungswache sind neben verschiedenen Einsatzmitteln insgesamt vier Fahrzeuge des Katastrophenschutzes untergebracht.

Dazu gehört auch der Gerätewagen Sanität, der im Katastrophenfall zur Behandlung verletzter Personen benötigt wird. Neu installiert wurden zudem eine Zufahrtsschranke und eine moderne Alarmanlage zur Sicherheitsüberwachung.

Mit der Übergabe steht dem Katastrophenschutz in Spremberg ein rundum erneuerter Standort zur Verfügung, der Unterbringung, Ausbildung und Versorgung der Ehrenamtlichen an einem Ort bündelt. Ein wichtiges Element im Bereich Bevölkerungsschutz, das nunmehr in frischem und modernem Glanz erstrahlt.

Mit der Übergabe hat der Spree-Neiße-Kreis den Standort Spremberg massiv aufgewertet: Schließlich steht in direkter Nachbarschaft die neueste und modernste der insgesamt sieben Rettungswachen im Landkreis Spree‑Neiße. Eingeweiht worden ist sie im September 2024. Der Neubau der Rettungswache kostete insgesamt 5,6 Millionen Euro.