Gedonnert hat es am Samstag beim 1. Gesundheits-Sportverein Sakura: 30 Kinder laufen sich warm. Vorm Internationalen Kirschblüten-Cup am 7. und 8. März hat Geschäftsführer und Trainer Reinhard Jung sämtliche Kinder der Judogruppen des Vereins eingeladen. „Damit sie sich vorm Cup etwas besser kennen lernen“, sagt er. Auch Lilly und Frieda, beide sechs Jahre, sitzen Rücken an Rücken und warten, dass der Trainer „Hajime“ ruft. Was heißt, dass sie mit dem Kampf beginnen dürfen.

Zum 15. Mal lädt Sakura zum Kirschblüten-Cup ein. Mehr als 350 junge Judoka werden in der Sporthalle Haidemühl erwartet. „In den ersten Jahren, erinnert sich Jung, waren es rund 200 Sportler. Gekämpft wird am Samstag in den Altersklassen U 8 und U 12, am Sonntag in der U 14 und U 16. Starter aus sieben Bundesländern, aus Polen, Tschechien und Weißrussland sind gemeldet. 50 bis 60 Sportler schickt Sakura in die Wettkämpfe.

Dolmetscherin sichert Verständigung bei Kirschblüten-Cup

Eine Dolmetscherin sichert seit Jahren die Verständigung mit den Polen. „Trainer und Helfer der weißrussischen und tschechischen Vereine sprechen gut Deutsch“, so Jung. Die Übernachtung organisieren sich die Gäste oft selbst in Pensionen. „Aber wir helfen auch. Die Stadt stellt eine Turnhalle zur Verfügung, wo Liegen aufgestellt werden“, sagt Jung. Eltern bauen mit auf. Das Deutsche Rote Kreuz ist vor Ort. Und für Zuschauer hat die Haidemühler Halle Platz. „Der Cup ist eine Gelegenheit, sich anzuschauen wie der Judosport funktioniert“, sagt Jung. Die Wettkämpfe beginnen jeweils ab 10 Uhr.