Illegale Technoparty in Welzow
: Tanzen im Tagebau – Polizei löst Rave auf

Und wieder eine illegale Techno-Party im Lausitzer Revier. Diesmal zog es die Raver auf ein Tagebaugelände zwischen Spremberg und Drebkau. Das ist nicht ungefährlich.
Von
Thomas Seifert
Welzow
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Auch der Tagebau Welzow-Süd ist vom Wolkenberg deutlich zu erkennen.

... Blick vom Berg

Blick vom Wolkenberg auf den Tagebau Welzow-Süd: Irgendwo da auf dem Tagebaugelände tanzten Raver zu Techno-Beats. Die Fläche ist aufgrund von Rutschungsgefahr für das Betreten gesperrt.

Marcel Laggai
  • Polizei löst illegale Techno-Party im Tagebau Welzow-Süd auf – etwa 100 Teilnehmende vor Ort.
  • Veranstaltungsort wegen Rutschungsgefahr gesperrt – dennoch tanzten Raver bis in die Nacht.
  • Musik aus großer Anlage auf Bühne, Einsatz dauerte bis Samstag, 3 Uhr morgens.
  • Lausitzer Energieunternehmen meldete Party am Freitagabend, 1. August 2025, der Polizei.
  • Ermittlungsverfahren eingeleitet, Tagebau Welzow-Süd aktuell größtes Fördergebiet der Leag.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Eine illegale Techno-Party im Tagebau Welzow-Süd (Landkreis Spree-Neiße) ist am Wochenende von der Polizei aufgelöst worden. Das teilt die Polizei in Cottbus am Sonntag (3. August 2025) mit.

Mitarbeiter des Lausitzer Energieunternehmens Leag hatten am Freitag (1. August 2025) gegen 23 Uhr eine nicht genehmigte Musikveranstaltung auf dem Tagebaugelände zwischen Spremberg und Drebkau der Polizei gemeldet.

Polizei löst Veranstaltung im Tagebau Welzow-Süd auf

Die Fläche, auf der die Raver zum Wummern der Beats tanzten, war aufgrund von Rutschungsgefahr für das Betreten gesperrt. Vor Ort traf die Polizei auf etwa 100 Personen. Die Techno-Musik dröhnte aus einer Musikanlage, die auf einer aufgebauten Bühne stand.

Die Polizei löste die Veranstaltung auf. Das dauerte einige Stunden. Am Samstag (2. August 2025) gegen 3 Uhr war dann wieder Ruhe im Tagebau. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.

Der Tagebau Welzow-Süd erzielt laut Informationen des Unternehmens derzeit das größte Fördervolumen unter den Leag-Tagebauen.