In Fahrt gebracht hat der Spremberger Udo Fiebiger die Gäste vom „Blümchenkaffee“ am Schwanenteich. Mit seiner Rikscha, Rollern und Fahrrädern hatten Sabine Rackel und Manuela Kühn von der Freiwilligenagentur den Perle-Rad-Inhaber zum dritten Geburtstag ihrer Veranstaltungsreihe eingeladen.
Wegen der Corona-Pandemie waren die „Blümchenkaffee“-Treffen seit März ausgefallen. Den Geburtstag aber wollten sie feiern – unter Beachtung der Abstandsregeln und unter freiem Himmel. Von der Bank aus beobachten Eltern und Wunschgroßeltern den Spaß – auch Waldtraut Natzeck. Seit acht Jahren gehört sie zu den Wunschgroßeltern der Freiwilligenagentur der Volkssolidarität. Weil sie selbst ein Zwilling aus dem Spreewald ist, kümmere sie sich gern um Zwillinge. Dreimal habe das schon geklappt. Sie bringe viel Lockerheit mit in die Familien, die sie als Wunschoma brauchen. „Kinder müssen sich ausprobieren, ich lasse sie auf Bäume klettern, bin viel mit ihnen draußen, da vergessen sie Fernseher und Handy“, sagt Waldtraut Natzeck. Mit 70 wollte sie als Wunschoma aufhören. „Aber das konnte ich nicht, jetzt will ich bis 75 durchhalten.“

Nase-Mund-Schutze von Sprembergs Freiwilligenagentur

Sabine Rackel reichte Wasser, Manuela Kühn hockte mit Kindern im Gras über einem Brettspiel. Und Michael Koch, Sozial-Dezernent im Spree-Neiße-Kreis, schenkt dem „Blümchenkaffee“ ein neues Spiel. „Sprembergs Freiwilligenagentur hat der Kreisverwaltung mit ihren Helfern so viele Nase-Mund-Schutze zur Verfügung gestellt, dafür wollte ich mich hier bedanken“, so Koch. Eine Rikscha-Runde lehnt er ab, nimmt aber das Kinderlachen im Fahrtwind mit zum nächsten Termin in Scharzheide.
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