Der Corona-Virus hat Sprembergs Kaufland-Filiale erreicht. Wie Andrea Kübler von der Unternehmenskommunikation am Dienstagnachmittag bestätigte, ist eine Mitarbeiterin der Filiale positiv auf den Virus getestet worden. „Beim Auftreten der Symptome hat sie sich unverzüglich an das Gesundheitsamt gewandt und die Filiale nicht mehr betreten“, erklärt Andrea Kübler. 15 Kontaktpersonen der Kategorie 1 nach engem Kontakt und Kategorie 2 mit geringem Infektionsrisiko sollen sich in der häuslichen Quarantäne befinden. „Nach den Forderungen des Robert-Koch-Instituts wurden in Sprembergs Filiale darauf Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen durchgeführt“, sagt Andrea Kübler, „der Schutz der Kunden und Mitarbeiter hat oberste Priorität.“

Ähnlicher Fall im Harz

Am 14. März hatte Kaufland einen Corona-Fall für die Filiale in Osterode im Harz bestätigen müssen. In diesem Fall hatten Mitarbeiter aus umliegende Filialen zur Unterstützung nach Osterode wechseln müssen. Ob das für Spremberg nötig ist, ließ Andrea Kübler am Dienstag offen. Auch den Tag des Testergebnisses nennt sie nicht. Seit Montag hat Kaufland seine Maßnahmen gegen die Corona-Krise verschärft. Eingang und Ausgang sind durch rot-weiße Flatterbänder getrennt.

In Spremberg soll es inzwischen mehrere Coronafälle geben. Wie viele es genau sind, schlüsselt der Landkreis nicht auf. Am 23. März meldete Spree-Neiße 29 bestätigte Fälle. 117 Menschen sollen sich in häuslicher Quarantäne befinden.