Corona stellt weitere Feste der Stadt in Frage. Wie Frank Kulik informierte, werde es in diesem Jahr zum Karnevalsauftakt am 11. November kein Bühnenprogramm, keinen Umzug geben. „Wir denken aber über eine kleine Schlüsselübergabe mit den Karnevalisten am Rathaus nach, denn die fünfte Jahreszeit wird ja deshalb nicht ausfallen“, sagt Frank Kulik.
Auch ein Weihnachtsmarkt, wie ihn die Spremberger kennen und lieben, gestaltet sich unter den Umgangsregeln schwierig. Gebraucht werden ein separater Eingang und Ausgang. Das Gelände muss eingezäunt werden können – was auf dem Marktplatz durchaus möglich wäre. Aber für die Händler muss es sich auch lohnen. Bleiben die Besucher aus Angst weg, wäre das nicht gut für Händler, sagt City-Managerin Madlen Schwausch.

Senftenberg, Hoyerswerda, Weißwasser

Am 6. Oktober soll es dazu eine große Abstimmungrunde unter anderem mit dem City-Werbering und der City-Managerin geben. Die Risiken auch für die Lichterfeste müssen ausgelotet und besprochen werden. Kann unter Corona-Bedingungen zum dritten Mal eine Kunststoffeisbahn nach Spremberg geholt werden? „Ich habe auch schon überlegt“, so Madlen Schwausch, „die Bahn erst im Januar oder Februar auf den Spremberger Markt zu holen.“ Da seien die Preise für solch eine Bahn auch erschwinglicher. Aber auf das besondere Flair im Advent sollen die Spremberger nicht verzichten müssen: Die Lichterketten werden gehängt und die Weihnachtsbäume aufgestellt, versichert Stadtsprecher Alexander Adam.

Eine etwas andere Polonaise beim Spremberger Karneval

Und wie zum Karneval die Polonaise auf Abstand funktioniert, hat Madlen Schwausch schon vor Augen. „Es gibt solche Schulterkrallen, oder wir schmücken Seile mit Luftballons und Schleifen und halten uns daran fest. Zum Karneval“, sagt sie, „passen außerdem auch die Masken.“
Nicht stattfinden soll in diesem Jahr die große Ehrung der Sportler und Kulturschaffenden im „Bergschlösschen“. „Auch weil in diesem Jahr viele Wettkämpfe ausgefallen sind“, sagt Kulik, „wir sind aber dabei, stattdessen ein Treffen der Vereine zu organisieren, zu dem sich ausgetauscht werden soll und auch einzelne Ehrungen erfolgen könnten.“ Auch die Kirchengemeinden beraten inzwischen, wie sie den 24. Dezember, den Tag mit den meisten Gottesdienstbesuchern, feiern.
Weitere Artikel und Nachrichten aus Spremberg und Umgebung finden Sie hier.