Masken als Rarität – diese Erfahrung musste auch das Team des Seniorenzentrums Lausitzperle machen, als es noch viel zu wenige Schutzmasken für die 98 Mitarbeiter gab. „Da war das Angebot von Marita Oldenburg ein Segen, selbstgenähte  Stoffmasken zu bekommen“, sagt Einrichtungsleiterin Heike Weidner-Wollny. Auch der Spremberger Konfektionsbetrieb Oldenburg freute sich  in Krisenzeiten über einen Auftrag aus der Heimatstadt. Fürs Erste kaufte die Lausitzperle 100 Masken und verschaffte dem sechsköpfigen Näherinnen-Team ein wenig Arbeit, das inzwischen weitere Masken-Aufträge abarbeitet, statt  hochwertige Bett- und Nachtwäsche oder Badtextilien herzustellen.

Mittlerweile erhielt die  Senioreneinrichtung sowohl von der Burchard Führer Gruppe als auch vom Kreis und vom Verband Masken. „Trotzdem: In Ausnahmesituationen, aber auch sonst sollte eine Region zusammenhalten. Mit den Masken aus Spremberg zeigen wir, wie wichtig es ist, die Unternehmen direkt vor Ort zu unterstützen und sich gegenseitig wertzuschätzen“, so Heike Weidner-Wollny, die 100 weitere farbenfrohe Mund-Nasen-Masken bestellte, die den Bewohnern zur Verfügung gestellt werden, die gerne wieder selbst einkaufen würden.

„Unser Angebot gilt selbstverständlich auch für Privatpersonen, die nur ein oder zwei Masken benötigen“, betont Marita Oldenburg. Die selbstgenähten Gesichtsmasken kosten drei Euro das Stück.