: Immer mehr Eisenschlamm – darum warten Experten auf ein Hochwasser
Stark getrübt und orangebraun – so sieht die Spree in Spremberg aus. Wenn die Schütze des Mühlenwehres geöffnet werden, ist Eisenschlamm zu sehen. So viel, dass er den Abfluss bei Hochwasser behindert – was nur ein Hochwasser verhindern kann. Warum?
Mitarbeiter des Gewässerverbandes Spree-Neiße haben 2022 mit einem Minibagger das Sediment vor der Schleuse und der Fischtreppe in die Strömungsrinne der Spree geschoben. Der Wasserspiegel musste dafür gesenkt werden.
Detlef Bogott/Archiv
Das Problem: Braun fließt die Spree durch Sprembergs Innenstadt. Ablagerungen vom Eisenschlamm gibt es überall – am Stadtmühlenwehr, an Stegen, Pflanzen. Brückenpfeilern.
Annett Igel-Allzeit
Zu den Deich- und Spreeschauen war im Herbst auch das Mühlenwehr eine Station, wo die teure Entsorgung von Eisenhydroxid-Schlamm diskutiert wurde, aber keine Maßnahmen festgelegt wurden.