LR+LR+ASP in Spree-Neiße
: Wo Schutzzäune gegen die Schweinepest abgebaut werden

Der Landkreis Spree-Neiße baut weitere Zäune gegen die Afrikanische Schweinepest ab. Ein Schutzkorridor aber bleibt – mit Auflagen für den Kampf gegen die Tierseuche.
Von
Antje Posern
Spremberg
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Schweinepest-Sperrzonen in Brandenburg werden verkleinert: ARCHIV - 24.09.2020, Brandenburg, Jerischke: Mitarbeiter des Landesbetriebes Forst Brandenburg errichten nahe dem deutsch-polnischen Grenzfluss Neiße einen festen Zaun gegen die Afrikanische Schweinepest. Mit der amtlichen Feststellung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei Wildschweinen im Land Brandenburg und der Einrichtung von Restriktionszonen ist die Rechtsgrundlage einer festen Wildschweinbarriere nunmehr vorhanden. So kann das Land Brandenburg gemeinsam mit dem Landkreis Spree-Neiße zum Schutz vor der weiteren Einschleppung der ASP durch infizierte Wildschweine aus Westpolen jetzt einen festen Zaun entlang der Neiße errichten. Dafür wird ein wildschweinsicherer Knotengeflechtzaun verwendet. (zu dpa: «Schweinepest: Sperrzonen in Brandenburg werden verkleinert») Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Kilometerlange Schutzzäune gegen die Afrikanische Schweinepest wurden im Landkreis Spree-Neiße nach Ausbruch der Tierseuche errichtet – hier bei Jerischke (Amt Döbern-Land). Jetzt wird ein weiterer Teil der Anlagen zurückgebaut.

Patrick Pleul/dpa