Wohnen in Lauchhammer: Nach Insolvenz von Vivet, Anlaufstelle für Mieter eingerichtet

Vivet wirbt im Wohngebiet Lauchhammer – aktuell befindet sich der Vermieter im Insolvenzverfahren.
Rita Seyfert- Vivet-Mieter in Lauchhammer können sich nun direkt an den Insolvenzverwalter wenden.
- Kontakt per E-Mail: vivet-inso@whitecase.com – Infos auf der Website der Stadt Lauchhammer.
- Insolvenzverfahren gegen Lauchhammer Bauverein Beteiligungs GmbH & Co. KG eröffnet.
- Wärmeversorgung der Vivet-Wohnungen in Lauchhammer nach Problemen wieder gesichert.
- Aufbau einer stabilen Hausverwaltung und Hausmeisterbetreuung in Arbeit.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Mieter der Vivet-Wohnungen in Lauchhammer können sich mit ihren Anliegen ab sofort direkt an den Insolvenzverwalter wenden. Darauf verständigten sich Stadt, Quartiersmanagement und Mietervertreter bei einer Informationsveranstaltung am 15. Dezember im Mehrgenerationenhaus.
Die dafür eingerichtete E-Mail-Adresse ist auf der Internetseite der Stadt Lauchhammer unter „Meine Stadt“ und „Infos für Vivet-Mieter“ zu finden. Sie lautet: vivet-inso@whitecase.com
Wärmeversorgung in Lauchhammer gilt inzwischen als gesichert
Hintergrund ist das eröffnete Insolvenzverfahren gegen die Lauchhammer Bauverein Beteiligungs GmbH & Co. KG, die zur Vivet-Gruppe gehört. Rund 700 Mieter hatten im Herbst 2025 zeitweise um ihre Wärmeversorgung bangen müssen, nachdem der Vermieter offene Rechnungen beim örtlichen Versorger nicht beglichen hatte.
Kurz vor Fristablauf gingen Zahlungen ein, sodass eine Einstellung der Versorgung verhindert wurde. In ähnlicher Form war es zuvor auch in Elsterwerda und weiteren Kommunen zu Problemen gekommen. Nach Angaben der Stadt gilt die Wärmeversorgung der Vivet-Wohnungen in Lauchhammer inzwischen als gesichert.
An einer Hausmeisterbetreuung wird derzeit gearbeitet
Ziel sei es nun, den Mietern eine verlässliche Anlaufstelle zu bieten. Parallel werde am Aufbau einer stabilen Hausverwaltung sowie einer Hausmeisterbetreuung gearbeitet. Die Behebung bestehender Mängel könne vorerst jedoch nur in Abhängigkeit der verfügbaren Liquidität erfolgen. Aufträge können erst ausgelöst werden, wenn deren Finanzierung gesichert ist.
Bürgermeister Mirko Buhr dankte im Zusammenhang mit der Krisenbewältigung dem Landtagsabgeordneten Rainer Genilke sowie Dr. Blunert vom Deutschen Mieterbund für deren Unterstützung.

