Windkraft in Schipkau: Höhenwindrad beschäftigt Oberverwaltungsgericht

Der Flugplatz Schwarzheide/Schipkau bietet für den Aero-Club keinen Platz mehr. Dort soll ein Industrie- und Gewerbegebiet entstehen. Geplant ist eine mehr als 350 Meter hohe Windkraftanlage.
Steffen Rasche- In Schipkau soll eine 350 Meter hohe Windkraftanlage entstehen, was das Oberverwaltungsgericht beschäftigt.
- Der Aero-Club Schwarzheide befürchtet Beeinträchtigungen am Flugplatz und hat Widerspruch eingelegt.
- Der Club mit 85 Mitgliedern hat den Pachtvertrag für den Flugplatz gekündigt bekommen, der bis 2030 gilt.
- Der Verein hofft, dass das Gericht den Bau der Windkraftanlage stoppt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der geplante Bau einer mehr als 350 Meter hohen Windkraftanlage in der Gemeinde Schipkau in der Lausitz beschäftigt die Justiz. Dem Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg liegt ein Eilantrag vor, der die Umsetzung des Projekts aufhalten soll, wie ein Sprecher mitteilte.
Der Aero-Club Schwarzheide befürchtet Beeinträchtigungen am Flugplatz Schwarzheide/Schipkau. Er hat Widerspruch gegen die Genehmigung eingelegt. Da der Widerspruch nach der gesetzlichen Regelung keine aufschiebende Wirkung hat, setzt der Verein seine Hoffnungen auf das Gericht.
Der Verein mit rund 85 Mitgliedern steht nach eigenen Angaben unter Druck. Ihm sei der Pachtvertrag für den Flugplatz gekündigt worden wegen verschiedener Projekte, die in dem Bereich geplant seien. Dabei gelte der Vertrag noch bis 2030. Der Club versucht, sich juristisch gegen das Vorgehen der Gemeinden Schwarzheide und Schipkau zu wehren, wie ein Sprecher sagte.
