(trt) Mit einem Heimatfest haben die Hörlitzer die Wiedereinweihung ihres Kulturhauses gefeiert. Rund 800 000 Euro hat die Gemeinde investiert, teilt Bauamtsleiter Martin Konzag mit. „Ein Ort ohne Saal hat es schwer“, erklärt Bürgermeister Klaus Prietzel, „und so sind wir froh, dass Hörlitz mit seinen knapp 1000 Einwohnern nun wieder einen Treffpunkt hat.“ Prietzel erinnert daran, dass fünf Jahre zuvor die Schließung wegen mangelhaftem Brandschutz drohte. „Die Gemeindevertretung entschied, dies nicht hinzunehmen, sondern alle Kräfte für diese Aufgabe zu sammeln.“

 Nahezu alle Teile des Kulturhauses wurden erneuert. Schwerpunkte waren dabei die Dächer, die Haustechnik und der Einbau einer Brandmeldeanlage. Darüber hinaus verfügt das Haus über eine Lüftung, Bühnentechnik und ein neues Parkett. „Die wichtigste Nachricht aber ist, dass wir im Zeit- und Kostenrahmen blieben“, so Klaus Prietzel.

Schon zuvor hatten sich die örtlichen Akteure über das Nutzungskonzept verständigt. So wird sich Hörlitz von der früheren Schulsporthalle trennen und die dortigen Aktivitäten ins Kulturhaus verlagern. Geplant sind zusätzliche Veranstaltungen, wegen der man bereits mit der Neuen Bühne Senftenberg in Kontakt sei.