Wetter in Brandenburg und Sachsen
: Schneefront und Wintergewitter ziehen über die Lausitz

Eine Schneefront mit seltenen Wintergewittern ist am Mittwochabend über Südbrandenburg und Ostsachsen gezogen. Zu vermehrten Einsätzen für die Rettungskräfte hat das Wetter aber vorerst nicht geführt.
Von
Sven Bock
Cottbus
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Bei einem heftigen Gewitterschauer am Mittwochabend sind in Berlin wenige Zentimeter Schnee gefallen.

Jens Kalaene, dpa

Das Wetter hat am Mittwochabend in Brandenburg und Sachsen verrückt gespielt: Schnee, Wind und sogar seltene Wintergewitter sind über die Region gezogen. Der Deutsche Wetterdienst gab für Sachsen sogar eine Unwetterwarnung heraus, die von Mittwoch 15 Uhr bis Donnerstag 6 Uhr gelten sollte.

Im Laufe des Nachmittags zog von Berlin Richtung Süden die Front und brachte wenige Zentimeter Neuschnee mit. Den Rettungskräften bereitete diese aber noch keine größeren Probleme. Bis zum Abend registrierte die Leitstelle Lausitz drei witterungsbedingte Einsätze unter anderem in Golßen (Dahme–Spreewald) und Zeischa (Elbe–Elster). Dort waren Bäume umgeknickt und mussten von der Feuerwehr beseitigt werden.

Wetterdienst warnt vor Glätte durch Schnee und überfrierende Nässe

In der Nacht zum Donnerstag soll es wiederholt Schneeschauer oder leichten Schneefall geben. Der DWD warnt deswegen bei leichtem Frost bis —1 Grad bis Donnerstagvormittag vor Schneeglätte sowie überfrierende Nässe. Zudem drohen in der Nacht zum Donnerstag in Schauernähe örtlich kräftige Sturmböen bis 70 km/h. Außerdem kann es weiterhin einzelne Gewitter mit Schnee und Graupel geben.

Für den Donnerstag kündigt der DWD neben einer dicken Wolkendecke am Himmel, auch vereinzelte Schneeschauer an. Die Maximalwerte liegen mit null bis zwei Grad nur knapp über dem Gefrierpunkt. In der Nacht zu Freitag kann es dann bei Tiefstwerten zwischen minus einem und minus drei Grad gelegentlich etwas schneien und zu Glätte auf den Straßen kommen.