Weihnachten in OSL 2025: Diese Weihnachtsmärkte lohnen sich am 2. Advent

Die Weihnachtsmann-Parade zum Senftenberger Weihnachtsmarkt hat Tradition.
Steffen Rasche/Stadt Senftenberg- Weihnachtsmärkte in Senftenberg, Großräschen und Schwarzheide locken am 2. Advent mit besonderen Angeboten.
- Senftenberg: Historischer Weihnachtsmarkt mit Mittelalterflair, Weihnachtsmannparade auf Motorrädern.
- Großräschen: Musikalisches Programm mit Country-Christmas, Esel-Karawane und Kinderattraktionen.
- Schwarzheide: Alpakas, Motorsägenkunst und musikalisches Programm auf der Dorfaue rund um die Lutherkirche.
- Verkehrseinschränkungen an allen Standorten, Besucher sollten öffentliche Parkplätze nutzen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Wenn im Lausitzer Seenland der zweite Advent bevorsteht, zeigt sich die Region von ihrer festlichsten Seite. Gleich drei Städte laden am Wochenende zu Weihnachtsmärkten ein – jede mit eigener Atmosphäre, besonderen Angeboten und Programmpunkten, die es so nur vor Ort gibt. Während Senftenberg das Marktgeschehen in diesem Jahr erweitert und stärker ins Historische öffnet, setzt Großräschen auf eine bemerkenswert breite musikalische Linie. Schwarzheide hingegen kombiniert Familienprogramm mit handfesten Attraktionen wie Alpakas und Motorsägenkunst.
Der Senftenberger Weihnachtsmarkt vom 5. bis 7. Dezember schafft erstmals eine eigene Verbindung aus klassischem Adventsflair und historischem Ambiente. Neben rund 16 Hütten auf dem Markt sind auf dem Kirchplatz etwa acht weitere Stände untergebracht, die den neuen Mittelaltermarkt bilden. Feuershows, eine Schmiede, ein Schmuckstand, Tavernen mit Met und Glühbier sowie ein Museumszelt sorgen für ein bewusst anderes Kulissengefühl. Die polnische Band Kapela Drewutnia, die rund 800 Kilometer Anreise hinter sich hat, bringt einen authentischen osteuropäischen Klang in das mittelalterliche Programm.
Senftenberg: Traditioneller Weihnachtsmarkt trifft Mittelalter
Der große Weihnachtsbaum auf dem Markt ist in diesem Jahr rund 15 Meter hoch und deutlich üppiger geschmückt. Hier ist der traditionelle Markt aufgebaut. Händlerangebote von Keramik über Duftlampen bis zu Stollen und Wildspeisen sowie einem breiten Programm für Familien werden nicht fehlen. Ebenso obligatorisch die Glühweinhütten – neun an der Zahl, hier soll nicht nur der beliebte österreichische Glühwein zu haben sein, sondern auch der einheimische aus der Kelterei Hosena.

Der Weihnachtsmarkt Senftenberg im abendlichen Lichterglanz. Das Bild aus dem vergangenen Jahr vermittelt einen Überblick über den traditionellen Markt.
Steffen RascheVereine prägen den Senftenberger Weihnachtsmarkt: Von Stollenverkauf beim Schwimmsportverein über Mitmachaktionen des Klettwitzer Familiencampus bis zu Experimenten der BTU, die erstmals dabei ist. Dazu kommen Waffeln und Kekse des Abijahrgangs, Wildspezialitäten, Langos, Süßwaren, Bratwurst, Pfannengerichte und – wie angedeutet – zahlreiche Glühweinvarianten. Die Vereine – unter anderem die Sedlitzer Bergfreunde und der Förderverein des Planetariums – übernehmen wieder Spüldienste und erhalten dafür Unterstützung für ihre Kassen.
Besonderer Höhepunkt in Senftenberg ist die Weihnachtsmannparade auf Motorrädern, die am Kaufland startet und sich bis in die Ortsteile zieht. Geschmückte Motorräder, als Weihnachtsmänner und Engel verkleidete Fahrer und ein Hauptweihnachtsmann, der zum Abschluss Selfies gibt und kleine Geschenke verteilt, sind fester Bestandteil.
Großräschen: Advent mit Bühne, Kinderattraktionen und Country
Ein ganz anderes Profil hat der Großräschener Weihnachtsmarkt am 6. und 7. Dezember. Rund um die große Pyramide auf dem Marktplatz entsteht die traditionelle Kulisse mit Weihnachtsbaum und Lichterglanz. Ein kleiner weihnachtlicher Jahrmarkt bei dem weder Schiffsschaukel noch Kinderkarussell oder Ballwerfen, Zuckerwatte, gebrannte Mandeln, kandierte Äpfel und Pfefferkuchen fehlen. In den Markthütten werden kleine Geschenkideen, vielfältige Schlemmereien, heiße Getränke angeboten.
Denn was wäre der Weihnachtsmarkt in der Seestadt ohne Leckereien? Im Haus der Landwirtschaft gibt es Kuchen aus dem Holzbackofen; Schmalz- und Leberwurstbrote, frisch gebackene „Großräschener Handschnecken“ und Pizza-Flammküchlein. Auch Ilse-Glühwein, Großräschener Wein und eine musikalische Begleitung durch Barde Bernhard werden angeboten – ein ruhiger Gegenpol zum lebendigen Markttreiben nebenan.

Es gibt Traditionen, die kennt jedes Kind: In Großräschen ist der Weihnachtsmann mit Eseln unterwegs.
Kati KieselKinder können sich bei Angeboten im Kurmärker, in der Guten Stube, der Stadtbibliothek sowie im Haus der Landwirtschaft nicht nur austoben. Es gibt Lesungen, ein Hüpfburgenland im Saal des Bürgerhauses, Bastelangebote und Kerzenziehen. Auf der Homepage der Stadt sind alle Programmpunkte detailliert aufgeführt. Die speziellen Angebote für den Nachwuchs sind als „Kindertipp“ gekennzeichnet.
Das Besondere in diesem Jahr ist in der Seestadt das musikalische Spektrum. Von der Cottbuser Liedermacherin Clara Werden, die internationale und eigene Weihnachtslieder präsentiert, über ein neues jazziges Live-Abendprogramm bis hin zur „Kaiserlichen Adventsparty“ am ersten Abend reicht die Spannbreite. Am Sonntag folgen regionale Formationen: „Ohne Hannelore“, die Antonius-Musikanten und nach längerer Pause wieder eine Portion Country: Jens Kurze alias Toms Daddy bringt eine Country-Christmas auf die Bühne – mit Einladung an regionale Country-Gruppen, spontan mitzufeiern.
Dazu kommt ein dichtes Kinder- und Familienprogramm mit Kita-Auftritten, dem Besuch des Weihnachtsmannes mit Esel-Karawane und einem Krippenspiel der Antonius-Kids.
Schwarzheide: Alpakas, Kettensägenkunst und klassischer Advent
Schwarzheide konzentriert seinen Weihnachtsmarkt auf Sonntag, den 7. Dezember, dafür aber mit einem Programm, das sich klar von den anderen Städten abhebt. Zwischen 14 und 18 Uhr kommen Besucherinnen und Besucher den Alpakas ganz nah, die inmitten des Marktgeschehens zum winterlichen Fotomotiv werden.
Parallel dazu zeigt Motorsägenkünstler Julian Witt, wie filigran Holzfiguren aus massiven Stämmen entstehen können – ein Angebot, das im vergangenen Jahr bereits große Aufmerksamkeit erregt hat und diesmal deutlich erweitert worden ist.

Alljährlich am zweiten Advent findet der Weihnachtsmarkt auf der Schwarzheider Dorfaue rund um die Lutherkirche statt.
Steffen RascheMusikalisch beginnt der Nachmittag mit einem Weihnachts-MitSingkonzert der Musikschule Fröhlich. Kita-Auftritte, eine Märchenaufführung des Emil-Fischer-Gymnasiums und der traditionelle Einzug des Weihnachtsmanns mit dem Spielmannszug Lauchhammer runden das Familienprogramm ab. Den Abschluss bilden weihnachtliche Klänge der Schwarzheider Blasmusikanten.
Öffnungszeiten der Weihnachtsmärkte am 2. Advent
Senftenberg (5. bis 7. Dezember) – rund um den Markt
Freitag: 17–22 Uhr
Sonnabend: 11–22 Uhr
Sonntag: 11–18 Uhr
Rund um den Markt Senftenberg gelten erhöhte Sicherheitsmaßnahmen: Die Zufahrtsstraßen zum Markt und Kirchplatz sind seit 3. Dezember, 7 Uhr, bis 8. Dezember, 15 Uhr, komplett gesperrt. Mobile Sperren und Blumenkübel sichern die Wege; Lieferverkehr ist nicht möglich. Besucher sollten die öffentlichen Parkplätze nutzen, etwa das Parkhaus oder den Neumarkt.
Großräschen (6. und 7. Dezember) – rund um den Markt
Sonnabend: 11–22 Uhr
Sonntag: 11–19 Uhr
Rund um den Markt ist mit Verkehrseinschränkungen zu rechnen: Die Kirchallee ist eingeengt und teilweise gesperrt, eine Sperrung gilt auch für die Rudolf-Breitscheid-Straße und den Kirchvorplatz ab 5. bis 7. Dezember. Zudem wird die Seestraße während des Weihnachtsmarktes zur Tempo-30-Zone.
Schwarzheide (7. Dezember) – Weihnachtsmarkt an der Lutherkirche, Dorfaue
Sonntag: 14–19 Uhr
Wegen des Auf- und Abbau des Marktes kommt es im Bereich Mückenberger Straße, Dorfplatz und Dorfaue bereits seit 3. bis 12. Dezember zu verkehrsrechtlichen Einschränkungen.


