Mit der Solarthermieanlage Deponie Laugkfeld hat Senftenberg in der Wärmewende bundesweit die Nase vorn. Nun wollen die Stadtwerke ihre Erfolgsgeschichte fortschreiben. Expansionspläne für eine zweite Anlage auf den Gewerbeflächen in Brieske liegen schon bereit.
Wie ein Vakuumröhrenkollektor funktioniert, erklärt Ronny Kleinert (2.v.li.), Geschäftsführer der Stadtwerke Senftenberg GmbH, erklärt beim Besuch von Bauminister Guido Beermann (56, CDU, 2.v.re.). Links: Senftenbergs Bürgermeister Andreas Fredrich (SPD).
Rita Seyfert
In der Solarthermieanlage Deponie Laugkfeld in Senftenberg (Grünstraße) wird das Wasser erst in den insgesamt 1680 Vakuumröhrenkollektoren durch die Sonne erwärmt, bevor es dann bei Temperaturen zwischen 60 und 90 Grad Celsius aus dem Wärmewasserspeicher (großer „Boiler“ rechts) in das öffentliche Fernwärmenetz Richtung Norden und Süden fließt.