Radfahren nutzt mancher, um an seine Leistungsgrenzen zu gehen. Andere wiederum radeln vor sich hin – genießen Land und Leute. In Coronazeiten erlebt vor allem das Freizeit-Radeln einen regelrechten Boom. Für Abwechslung bei den Touren sorgt unser Paket, in dem wir die schönsten und erlebnisreichsten Touren in und um das Lausitzer Seenland zusammengestellt haben.

Vom Bergmann zum Seemann

Länge: 48,93 km
Wer einen Eindruck vom Lausitzer Seenland bekommen möchte, ist auf dieser Tour genau richtig. Sie führt entlang der größten Veränderungen in der DiRegion: vom Braunkohleabbaugebiet zu einem touristischen Schmeckerchen. An manchen Punkten – etwa in Welzow – kommen sich Tagebau und Tourismus besonders nah. Das Seenland verändert beinahe täglich sein Gesicht. Deswegen hat diese Tour auch immer wieder einen besonderen Reiz.
Blick auf den Senftenberger See - im Vordergrund ist das Amphitheater am Senftenberger See zu sehen.
Blick auf den Senftenberger See - im Vordergrund ist das Amphitheater am Senftenberger See zu sehen.
© Foto: Steffen Rasche/Archiv

Auf den Spuren Krabats

Länge: 98,85 km
Diese Rundtour verlangt Radlern einiges an Kondition ab. Sie beginnt und endet in Schwarzkollm, einem Ortsteil von Hoyerswerda. Schwarzkollm ist untrennbar verbunden mit der sorbischen Sagengestalt. Hier steht die Krabat-Mühle, ein Nachbau der „Schwarzen Mühle“ – bekannt aus dem Buch von Jurij Brězan. Die fast 100 Kilometer lange Strecke führt durch die Oberlausitz und bietet neben interessanten Ortschaften viel Natur.
Besucher besichtigen in Schwarzkollm die Krabat-Mühle, ein als Kulturzentrum genutzter Nachbau der "Schwarzen Mühle" aus der Krabat-Sage.
Besucher besichtigen in Schwarzkollm die Krabat-Mühle, ein als Kulturzentrum genutzter Nachbau der „Schwarzen Mühle“ aus der Krabat-Sage.
© Foto: Jens Kalaene/dpa

Von Spremberg in die Steinitzer Alpen

Länge: 52,13 km
Zwischen Spremberg und Welzow lassen sich die drei Elemente Erde, Wasser und Feuer erleben. Dazu hat der Tourismusverein Spremberger Land die Rundtour „Sand-Wasser-Feuer“ entwickelt. Sie beginnt in Spremberg, führt vorbei am Weinhang Wolkenberg über den ornithologischen Lehrpfad zur Steinitzer Treppe. Von dort kann man in den Braunkohletagbeu Welzow-Süd blicken. Weiter gehts zum Gut Geisendorf, zum „Welzower Fenster“ und über Proschim und Alt-Haidemühl zurück nach Spremberg.
Blick auf den Steinitzhof: Der sanierte Drei-Seiten-Hof in traditioneller Feldsteinbauweise ist heute Kultur- und Informationszentrum.
Blick auf den Steinitzhof: Der sanierte Drei-Seiten-Hof in traditioneller Feldsteinbauweise ist heute Kultur- und Informationszentrum.
© Foto: Anja Guhlan/Archiv

Durch den Geopark Muskauer Faltenbogen

Länge: 21,19 km
Inmitten des Lausitzer Neißetals liegt der Muskauer Faltenbogen – eine der am schönsten ausgebildeten Strauchendmoränen Mitteleuropas. Er erstreckt sich über 580 Quadratkilometer in Brandenburg und Sachsen sowie in der polnischen Woiwodschaft Lebus. Auf einer rund 21 Kilometer langen Rundtour, die in Tschernitz beginnt und endet, können Sie die geologischen Besonderheiten des Unesco-Geoparks Muskauer Faltenbogen erkunden. Er gilt als die Wiege des Braunkohlebergbaus in der Lausitz.
Der Felixsee mit seinem Aussichtsturm ist ein beliebtes Ausflugsziel. Der Felixsee liegt idyllisch mitten im Wald im Geopark Muskauer Faltenbogen. Natürliche Schluchten und ehemalige Tagebaurestmulden prägen eine einzigartige Landschaft. Er ist 12,6 Hektar groß.
Der Felixsee mit seinem Aussichtsturm ist ein beliebtes Ausflugsziel. Der Felixsee liegt idyllisch mitten im Wald im Geopark Muskauer Faltenbogen. Natürliche Schluchten und ehemalige Tagebaurestmulden prägen eine einzigartige Landschaft. Er ist 12,6 Hektar groß.
© Foto: Frank Hilbert

Rund um den Tagebau Welzow

Länge: 57,89 km
Ein erster flüchtiger Blick auf die Landkarte zwischen Spremberg, Drebkau und Welzow wirkt ernüchternd. Ein großer weißer Fleck, der Tagebau Welzow-Süd, dehnt sich dort aus. Auf den zweiten Blick entdeckt man auf dieser in Teilen anspruchsvollen Tour kleine Schätze: den Wolkenberg mit Weinanbau, die Steinitzer Treppe, den Steinitzhof oder den Ort Neupetershain. Von Welzow aus geht es zum Sedlitzer See und die Ruinen von Alt-Haidemühl zurück nach Spremberg.
Der Energiekonzern Leag hat einen Bereich des Tagebaues Welzow-Süd beim Gut Geisendorf rekultiviert. In diesem Zusammenhang ist ein Wanderweg hinauf zur Anhöhe des Geisendorfer Bergs entstanden.
Der Energiekonzern Leag hat einen Bereich des Tagebaues Welzow-Süd beim Gut Geisendorf rekultiviert. In diesem Zusammenhang ist ein Wanderweg hinauf zur Anhöhe des Geisendorfer Bergs entstanden.
© Foto: Frank Hilbert

Um den Senftenberger See

Länge: 17,42 km
Diese Tour ist relativ komfortabel – es wird größtenteils auf gut ausgebauten Wegen geradelt. Spielplätze und Badestellen, Bootsvermietung und Fahrgastschifffahrt laden zum Verweilen ein. Der Senftenberger See ist der älteste See im künstlich geschaffenen Lausitzer Seenland. Hier trifft man auf viele Badestrände in verschiedenen Orten.
Der Stadthafen in Senftenberg ist ein Hingucker. Er bietet Bootsliegeplätze und ist Ausgangspunkt für Bootsfahrten durch das Lausitzer Seenland.
Der Stadthafen in Senftenberg ist ein Hingucker. Er bietet Bootsliegeplätze und ist Ausgangspunkt für Bootsfahrten durch das Lausitzer Seenland.
© Foto: Nada Quenzel

In die Rosenstadt Forst (Lausitz)

Länge: 62,39 km
Diese Tour führt Sie von Bagenz, ein Ortsteil der Gemeinde Neuhausen/Spree, in die Rosenstadt Forst (Lausitz), die ihren Namen dem Ostdeutschen Rosengarten verdankt. Dabei handelt es sich um eine historische Parkanlage aus dem Jahr 1913. Dort erwarten Sie rund 1000 Rosensorten – der Duft ist unbeschreiblich. Über den Fürst-Pückler-Weg, die Gemeinde Groß Kölzig und die Stadt Döbern geht es nach Tschernitz und vorbei am Felixsee wieder zurück nach Bagenz.


Der Rosengarten in Forst ist ein beliebtes Ausflugsziel. Die Anlage erstreckt sich über 17 Hektar.
Der Rosengarten in Forst ist ein beliebtes Ausflugsziel. Die Anlage erstreckt sich über 17 Hektar.
© Foto: Stadt Forst

Alles für den Urlaub in der Lausitz


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