Unfall auf A13: Geisterfahrer (84) rammt bei Schwarzheide fünf Autos – neun Verletzte
Ein Falschfahrer hat am Freitag (3. November) auf der Autobahn A13 von Berlin nach Dresden einen schweren Verkehrsunfall verursacht. Das teilt die Polizei in Cottbus mit. Das Unglück habe sich zwischen Klettwitz und Schwarzheide im Landkreis Oberspreewald-Lausitz ereignet.
Der 84-jährige Renault-Fahrer fuhr gegen 16.20 Uhr offenbar an der Anschlussstelle Ruhland in entgegengesetzter Fahrtrichtung auf die A13 auf. Auf der Autobahn stieß der Rentner dann mit seinem Fahrzeug mit fünf weiteren Pkw frontal zusammen.
„Neun Menschen sind dabei verletzt worden“, so Polizeisprecher Ralph Meier. Darunter sei auch ein achtjähriges Kind. Die leicht bis mittelschwer verletzten Personen seien zur medizinischen Versorgung in umliegende Krankenhäuser, unter anderem nach Senftenberg und Finsterwalde gebracht worden. Darunter sei auch der 84-jährige Rentner, der aus der Region stamme, so Meier weiter.
Autobahn A13 Richtung Dresden zeitweise gesperrt
Polizei und Rettungskräfte waren mit einem Großaufgebot am Unfallort. Laut Leitstelle Lausitz in Cottbus waren acht Löschfahrzeuge der Feuerwehren aus Senftenberg, Schipkau, Drochow und Annahütte sowie dem Amt Schipkau vor Ort. Insgesamt seien rund 55 Feuerwehrleute sowie Notarzt und zehn Rettungswagen im Einsatz gewesen.
Für fünf beteiligte Fahrzeuge mussten laut Polizei bei Schäden von insgesamt rund 150.000 Euro Abschleppdienste gerufen werden.
Die Autobahn A13 war zwischen Schwarzheide und Ruhland in Richtung Dresden für mehrere Stunden gesperrt. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Klettwitz abgeleitet.
Zur genauen Rekonstruktion des Unfallherganges hat die Kriminalpolizei weiterführende Ermittlungen übernommen.



