Unfall auf A13
: Pkw kracht bei Ruhland auf Lkw ‒ Kohlenstaub verdreckt Autobahn

UPDATE 16. April: Gefahrguteinsatz auf der A13 bei Ruhland Richtung Dresden: Dort ist es zu einem Unfall zwischen einem Lkw und einem Pkw gekommen. Wegen verlorener Ladung war die Autobahn mehrere Stunden gesperrt.
Von
Marco Marschall
Ruhland
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Unfall auf der Autobahn A13 bei Ruhland zwischen Pkw und Lkw

Auf der Autobahn A13 bei Ruhland ist es zwischen einem Pkw und einem Lkw zu einem Unfall gekommen. Die Ladung des Lkws verstreute sich dabei auf der Fahrbahn.

Isabel Kleint / Blaulichtreport Lausitz

Auf der Autobahn A13 hat es an der Anschlussstelle Ruhland Richtung Dresden einen folgenreichen Unfall gegeben. Wie die Leitstelle Lausitz in Cottbus auf Nachfrage mitteilt, ist ein Pkw am Montag (15. April) gegen 12 Uhr auf einen Lkw aufgefahren.

Bisherigen Aussagen zufolge war ein VW-Transporter mit Ladepritsche beim Auffahren auf die A13 sofort in die linke Fahrspur gewechselt, ohne dass dessen Fahrer auf den nachfolgenden Verkehr geachtet hatte. Der Fahrer eines VW Touran musste dem Transporter ausweichen und war dabei auf der rechten Fahrspur mit einem Iveco-Sattelzug kollidiert. So wird es im Polizeibericht am Tag nach dem Unfall geschildert.

Verletzt wurde niemand. Allerdings war der Lkw beschädigt worden und hatte Ladung verloren. Dabei handelte es sich um Kohlenstaub, so die Leitstelle weiter. Der Sattelschlepper hatte  insgesamt 25 Tonnen davon geladen. Kohlenstaub ist als explosionsgefährliches Gefahrgut klassifiziert. Etwa drei bis fünf Tonnen der Ladung verteilten sich auf der Fahrbahn auf einer Länge von circa 300 Meter. Ein Gefahrguteinsatz wurde ausgelöst. Der Fachberater Gefahrgut wurde ebenfalls aus Calau alarmiert. Die Fahrbahn musste vom Kohlenstaub gereinigt werden; das erledigte eine Spezialfirma. Zuvor hatte die Feuerwehr des Amtes Ruhland den Kohlenstaub mit einem Netzmittel angefeuchtet. So konnte er von den Reinigungsfahrzeugen besser aufgenommen werden.

Zu einem Gefahrstoffunfall ist es am Montag (15. April 2024) auf der A13 im Bereich der Anschlussstelle Ruhland Fahrtrichtung Dresden gekommen. Aus bisher ungeklärter Ursache ist ein Pkw auf einen mit 25 Tonnen Kohlenstaub/Russ (UN1361)  beladenen  Sattelschlepper gefahren. Durch den Aufprall ist es zu einem Defekt des Aufliegers gekommen, sodass das Fahrzeug laut Aussage vom Fahrer rund drei Tonnen des Gefahrstoffs auf einer Länge von rund 180 Meter verlor und dabei die Fahrbahn und  den Fahrbahnrand beschmutzte. Die Feuerwehr des Amtes Ruhland feuchtete den Gefahrstoff mit einem Netzmittel an, damit er später von den Reinigungsfahrzeugen besser aufgenommen werden konnte. Es entstand durch dieSperrung ein kilometerlanger Stau

Die Feuerwehr des Amtes Ruhland feuchtet den Kohlenstaub mit einem Netzmittel an. Damit kann er besser von den Reinigungsfahrzeugen aufgenommen werden. Aufgrund des Feuerwehreinsatzes auf der A13 staute sich der Verkehr für mehrere Stunden.

Mirko Sattler

Der Schaden war erheblich. Er wird auf rund 100.000 Euro geschätzt. Durch die Vollsperrung der Autobahn, die bis 19.30 Uhr andauerte, kam es auf den Umgehungsstraßen der umliegenden Ortschaften zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und Staus.

Da der mutmaßliche Verursacher seine Tour fortgesetzt hatte, ohne auf den Unfall zu achten, wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachtes der Unfallflucht eingeleitet, das nun von der Kriminalpolizei übernommen wurde.