: Todesmarsch von Schwarzheide nach Theresienstadt
Die SS zwingt 600 Häftlinge des KZ-Außenlagers Schwarzheide kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs zu einem Marsch nach Theresienstadt. Nur jeder Zweite überlebt. Unter ihnen der damals 18-jährige Hans Gärtner.
Das ist die Gedenkstätte für das KZ-Außenlager Schwarzheide am Chemiewerk in Schwarzheide.
Daniel Roßbach
Dieses undatierte Foto stammt aus dem Unternehmensarchiv der BASF. Es zeigt nach Angaben des Archivs eine Baracke, die vermutlich als Lagerbaracke und Küche im Block 2 des KZ-Außenlagers Schwarzheide diente. Das KZ-Außenlager der Nationalsozialisten bestand von Mitte 1944 bis zum 18. April 1945. Etwa 1000 Häftlinge waren im KZ-Außenlager untergebracht.
BASF
Gelände der heutigen BASF Schwarzheide GmbH: Das Foto zeigt einen letzten erhaltenen Ein-Mann-Bunker aus der Zeit des KZ-Außenlagers Schwarzheide (1944 bis 1945). In dem Bunker hatten SS-Wachleute bei alliierten Luftangriffen einen Unterstand.