: Warum die Zukunft der Lausitz auf dem Wasser liegt
Die schwimmende Architektur in der Lausitz steckt noch in den Kinderschuhen. Neben Hoffnungen gibt es Rückschläge. Doch bietet die Region ein riesiges Potenzial für Wohnen auf dem Wasser.
Hier präsentiert Dr. Thi Thu Trang Nguyen ihr Modell einer schwimmenden Siedlung in Vietnam. Solch ein Projekt wäre durchaus auch im Lausitzer Seenland vorstellbar, sagt die Wissenschaftlerin.
Torsten Richter-Zippack
Prof. Horst Stopp gilt als „graue Eminenz“ des Institutes für schwimmende Bauten an der BTU Cottbus-Senftenberg. Auch mit weit über 80 Jahren lassen ihn die schwimmenden Häuser nicht los.
Torsten Richter-Zippack
Solche aufschwimmbaren Bauten wären für Hochwassergebiete interessant. Steigt das Wasser, beginnen die Gebäude zu schwimmen, sinkt es, stehen sie auf festem Grund. Entwickelt wurde das System an der BTU Cottbus-Senftenberg.
Torsten Richter-Zippack
Für drei der fünf schwimmenden Häuser im Geierswalder See dürfte bald die Sonne für immer untergehen. Sie können nicht mehr repariert werden. Ein Rückschlag, aber kein Genickbruch für die schwimmende Architektur in der Lausitz.
Torsten Richter-Zippack
Auf dem Gräbendorfer See gibt es bereits schwimmende Ferienwohnungen. Das Vorhaben gehörte zu den 24 Projekten der Internationalen Bauausstellung (IBA) in der Niederlausitzer Bergbaufolgelandschaft.
Patrick Pleul
Eine schwimmende Siedlung in Vietnam: Vorbild für das Lausitzer Seenland?