Schlag gegen Drogen-Bande: Haftbefehl aus Senftenberg nach Razzia in der Lausitz

Bei den Durchsuchungen in der Lausitz wurden unter anderem mehrere Kilogramm Methamphetamin, bekannt als „Crystal Meth“, sichergestellt. Das Amtsgericht Senftenberg erließ Haftbefehl.
LKA Brandenburg/Beate Kardels- Razzia in Lausitz: 8 Objekte in Brandenburg und Sachsen durchsucht
- Sicherstellung: 7,5 kg Crystal Meth, 1 kg Cannabis, Bargeld, zwei Fahrzeuge
- Vier Beschuldigte (30–37), deutsch und albanisch, Verdacht auf Drogenhandel
- 34-jähriger Albaner festgenommen; Amtsgericht Senftenberg erließ Haftbefehl
- Einsatz von GER (LKA/Zoll); Ermittlungen bei StA Frankfurt (Oder) laufen weiter
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Es ist ein koordinierter Schlag gegen die Strukturen der Organisierten Kriminalität in der Lausitz. Wie die Polizei Brandenburg durch Sprecherin Beate Kardels mitteilt, haben etwa 50 Einsatzkräfte acht Objekte in der Region durchsucht. Der Fokus der Ermittler lag dabei auf den Landkreisen Oberspreewald-Lausitz, Elbe-Elster sowie dem sächsischen Landkreis Bautzen.
Hinter dem Einsatz steht die Gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER) – ein Verbund aus Spezialisten des Landeskriminalamtes Brandenburg und des Zollfahndungsamtes Berlin-Brandenburg. Unterstützt wurden sie von Kräften der Bereitschaftspolizei.
Die Bilanz der Ermittler ist erheblich: Die Beamten beschlagnahmten rund 7,5 Kilogramm Methamphetamin, besser bekannt als Crystal Meth. Zudem stellten sie laut Kardels ein Kilogramm Cannabis sowie Bargeld sicher. Um mutmaßliche Gewinne aus den illegalen Geschäften abzuschöpfen, zogen die Fahnder zudem zwei Fahrzeuge als Beweismittel ein.
Richterin in Senftenberg schickt Tatverdächtigen hinter Gitter
Im Visier der Justiz stehen vier Männer im Alter zwischen 30 und 37 Jahren. Die Beschuldigten besitzen die deutsche sowie die albanische Staatsangehörigkeit. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) wirft ihnen vor, gewerbsmäßig mit Betäubungsmitteln in nicht geringen Mengen gehandelt zu haben. Die Ermittlungen führt die dortige Schwerpunktabteilung zur Bekämpfung der Organisierten Kriminalität.
Für einen der Tatverdächtigen endete der Einsatz hinter Gittern. Ein 34-jähriger Albaner wurde vorläufig festgenommen. Am Freitagvormittag (20. März) führten ihn Polizeibeamte einer Haftrichterin am Amtsgericht Senftenberg vor. Diese entsprach dem Antrag der Staatsanwaltschaft und erließ Haftbefehl. Der Mann befindet sich nun in Untersuchungshaft.
Ermittlungshoheit bei Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder)
Die GER hat den Auftrag, kriminelle Täterstrukturen und Händlerorganisationen nicht nur aufzudecken, sondern nachhaltig zu zerschlagen. Mit der Sicherstellung der Drogen und der Inhaftierung eines Hauptverdächtigen verzeichneten die Behörden einen messbaren Erfolg im Kampf gegen den Rauschgifthandel in der Lausitz.
Die weiteren Ermittlungen konzentrieren sich nun auf die Auswertung der Beweismittel. Die Pressehoheit für das laufende Verfahren liegt weiterhin bei der Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder).

