Polizist in Lauchhammer überfahren
: Lokalpolitiker äußern Mitgefühl und sind bestürzt

Nach dem Tod eines 32-jährigen Polizisten aus Sachsen während eines Einsatzes in Lauchhammer sind die Menschen geschockt und fassungslos. Lokalpolitiker melden sich zu Wort.
Von
Silke Wentingmann-Kovarik
Lauchhammer
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Trauerbeflaggung zum Gedenken an getöteten Polizisten: 08.01.2025, Brandenburg, Frankfurt (Oder): Ein Polizeibeamter steht vor dem Trauerflor an einer Antenne seines Einsatzfahrzeuges am Polizeipräsidium Ost. Der Trauerflor symbolisiert die Anteilnahme der Kollegen am Tod eines sächsischen Polizisten. Ein Polizist aus Dresden ist am 07. Januar 2025 in Lauchhammer in Brandenburg bei einer Fahndung nach Autodieben erfasst und getötet worden. Foto: Patrick Pleul/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Brandenburgs Polizei trauert. Der Trauerflor an der Antenne eines Einsatzfahrzeuges symbolisiert die Anteilnahme der Kollegen am Tod eines sächsischen Polizisten. Der Beamte aus Dresden war in Lauchhammer bei einer Fahndung nach Autodieben von einem Pkw erfasst und getötet worden.

Patrick Pleul/dpa
  • 32-jähriger Polizist aus Sachsen stirbt bei Fahndung in Lauchhammer.
  • Unfall am 7. Januar 2025; Polizist wird von Auto erfasst und getötet.
  • Trauer und Mitgefühl von Polizeipräsidenten und Lokalpolitikern.
  • Landrat Heinze und Bürgermeister Buhr äußern Bestürzung und Beileid.
  • Innenministerin Fäser und Ministerpräsidenten Woidke und Schuster betroffen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Es scheint unwirklich – mitten in Lauchhammer-West spielen sich am Dienstag (7. Januar) Szenen ab, wie man sie nur aus dem Fernsehen kennt: Ein Polizist aus Sachsen ist am Vormittag an einem länderübergreifenden Einsatz zur Bekämpfung von Kfz-Kriminalität beteiligt, als er auf der Bockwitzer Straße von einem Auto erfasst und schwer verletzt wird. Trotz sofort eingeleiteter Rettungsmaßnahmen stirbt der 32-Jährige am Unfallort.

Nur wenige Stunden nach den Vorkommnissen drücken die Polizeipräsidenten aus Sachsen und Brandenburg ihre Trauer und ihr Mitgefühl aus.

Jetzt melden sich auch Kommunalpolitiker des Landkreises Oberspreewald-Lausitz zu Wort.

Das sagen Landrat Heinze und Bürgermeister Buhr zum Vorfall

Sigurd Heinze (parteilos), Landrat des Landkreises Oberspreewald-Lausitz, ist betroffen: „In einer Zeit zu Beginn des Jahres, in der alle optimistisch nach vorne schauen wollen, zwingt uns diese Nachricht zum jähen Innehalten. Unsere Gedanken sind bei der Familie des Opfers, der wir hiermit unser tiefes Beileid aussprechen, genauso wie bei den Helferinnen und Helfern am Unfallort und den vielen Polizistinnen und Polizisten in Sachsen und Brandenburg und darüber hinaus, die mit den Angehörigen trauern. Wir wünschen allen Betroffenen viel Kraft in diesen Stunden und versichern unsere aufrichtige Anteilnahme.“

Mirko Buhr (parteilos), Bürgermeister von Lauchhammer, äußert sich ebenfalls am Tag nach den schlimmen Ereignissen. Er sagt: „Der tragische Tod eines Polizisten im Einsatz am gestrigen Tag in unserer Stadt erfüllt uns alle mit tiefer Trauer und Bestürzung. Dieser Verlust trifft nicht nur die Familie und Freunde des Opfers, sondern auch die gesamte Polizeifamilie und die Gesellschaft als Ganzes. Ihr Dienst ist von unschätzbarem Wert. Sie alle sind für unser Leben und unsere Sicherheit im Einsatz.“

Er dankt gleichzeitig allen Einsatzkräften von Polizei, Feuerwehr, THW und Rettungsdienst für ihren uneingeschränkten Einsatz, insbesondere den Menschen, die gestern vor Ort wertvolle Unterstützung und Hilfe geleistet haben. „Mein Mitgefühl gilt insbesondere den Familienangehörigen des Opfers. Wir stehen in dieser schweren Zeit in tiefer Verbundenheit zur Seite.“

Direkt am Tag des Vorfalls hatten sich unter anderem auch Bundesinnenministerin Nancy Faeser, Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (beide SPD) und auch Sachsens Innenminister Armin Schuster (CDU) erschüttert und betroffen geäußert.