Lauter Knall in Lauchhammer: Risse an Wohnhaus, Bewohner in Sicherheit gebracht

Ein lauter Knall hat Anwohner der Weinbergstraße in Lauchhammer aufgeschreckt. Zur Ursache gibt es einen ersten Verdacht. (Symbolfoto)
Marcel Gäding- Nach lautem Knall in Lauchhammer rückten Polizei und Feuerwehr zur Weinbergstraße aus.
- An der Fassade eines Mehrfamilienhauses fanden Einsatzkräfte massive Risse.
- Zehn Bewohner wurden vorsorglich in Sicherheit gebracht – fünf ins Feuerwehrgerätehaus.
- Die Ursache ist unklar, Risse könnten älter sein; Ermittlungen laufen.
- Mögliche Absenkungen durch Braunkohletagebau: Landesamt und lokale Behörden informiert.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Polizei und Feuerwehr sind am Mittwochabend (7. Oktober) zur Weinbergstraße in Lauchhammer ausgerückt. Ein Anrufer hatte die Einsatzkräfte zuvor über einen lauten Knall informiert. Vor Ort entdeckten sie schließlich massive Risse an der Fassade eines Mehrfamilienhauses, wie ein Sprecher der Leitstelle Lausitz am Donnerstag sagte.
Woher die Risse stammen, ist jetzt Gegenstand weiterer Untersuchungen, sagte Polizeisprecher Lutz Miersch. Womöglich sind diese sogar älteren Datums. Was Auslöser für den Knall am Mittwoch war, ist noch unklar.
Vorsorglich wurden zehn Bewohner des Mehrfamilienhauses in Sicherheit gebracht. Fünf von ihnen kamen zunächst im Feuerwehrgerätehaus von Lauchhammer unter, hieß es aus der Leitstelle.
Von Polizeiseite kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Schäden an dem Haus von Absenkungen im Zusammenhang mit dem Braunkohletagebau in der Region stammen. Daher sei auch das Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe Brandenburg informiert worden. Weitere lokale Behörden wurden eingeschaltet.
In der Stadt Lauchhammer gibt es seit Jahren große Probleme nach dem Ende des Braunkohletagebaus. Folgen sind ein Grundwasseranstieg, aber auch Setzungen und Rutschungen. Ende 2022 mussten Anwohner des Pappelwegs – gut drei Kilometer von der Weinbergstraße entfernt – ihre Eigenheime räumen.

