(trt) Die Straßenbrücke in der Johannisthaler Straße in Hosena soll im Jahr 2021 saniert werden. Derzeit wird die entsprechende Planung erstellt, sagt die Senftenberger Stadtsprecherin Anja Schmiedgen. Demnach könne die grundlegende Betonkonstruktion erhalten bleiben. Allerdings müssten der Straßenaufbau und diverse weitere Elemente, beispielsweise die Geländer, erneuert werden. „Ziel ist es, die Brücke ohne Einschränkungen zweispurig nutzbar zu machen“, erklärt Schmiedgen. Derzeit ist die Überführung über die Bahntrasse Hosena-Kamenz nur einspurig befahrbar.

Das Bauwerk stellt die einzige Zufahrt in die Hosenaer Ziegeleisiedlung dar. Aus diesem Grund, so lässt das Senftenberger Rathaus wissen, bleibe während der Bauarbeiten die Zufahrt gewährleistet.

Darüber hinaus gibt es in der Kreisstadt eine weitere marode Brücke. Dabei handelt es sich um die Elsterquerung am Wasserwerk Buchwalde. Dort bestehe mittelfristig Handlungsbedarf. Die dortige Brücke dient der Erschließung mehrerer Garten- und Wohnanlagen im Bereich der ehemaligen Steinkippe.

Von den insgesamt 27 Senftenberger Brücken befinden sich 22 in städtischer Hand. Diese teilen sich in neun Straßen-, sechs Radweg sechs Fußgängerbrücken und eine Lärmschutzwand auf. Fünf Brücken überspannen Gleise der Deutschen Bahn. Die Konstruktion über die Bahnhofstraße in unmittelbarer Nähe des namensgebenden Bauwerks steht hingegen im Eigentum der Bahn. Drei Fußgängerbrücken über die Wolschinka und den Totziggraben in Brieske werden von der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft bewirtschaftet. Für die Radwegbrücke über die Kleinkoschener Wehranlage ist hingegen der Zweckverband Lausitzer Seenland Brandenburg zuständig.