Oldtimer am Lausitzring
: Dekra-Klassik - Publikumsliebling in Klettwitz wird gesucht

Die Dekra-Klassik-Tage am Lausitzring in Klettwitz bringen Oldtimer, Rennwagen und Arbeitsfahrzeuge auf die Strecke. Zwischen Nostalgie und Action gibt es 2026 auch neue Wettbewerbe.
Von
Silke Wentingmann-Kovarik
Klettwitz
Im Fahrerlager am Lausitzring ist wandelbar. Hier eine Ausstellung von Oldtimern während der Klassik-Tage im Oktober 2024.

Die Klassik-Tage am Dekra Lausitzring erleben ihre dritte Auflage. Die Organisatoren haben ein Programm für die ganze Familie zusammengestellt.

Silke Wentingmann-Kovarik
  • Dekra-Klassik-Tage am Lausitzring: dritte Auflage in Klettwitz mit Familienprogramm.
  • Termin ist der 19. und 20. September 2026, geöffnet von 10 bis 19 Uhr.
  • Vier Wettbewerbe, Besucher wählen den Publikumsliebling – Korso und Training buchbar.
  • Oldtimer-Trackdays als Herzstück, rund 150 historische Rennwagen auf der Strecke.
  • Ausstellung mit Arbeitsfahrzeugen, Teilemarkt und TV-Gästen; Renntaxi ab 107 Euro.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Wo im Testalltag die Mobilität von morgen im Mittelpunkt steht, lebt an einem Wochenende im Jahr die Geschichte des Automobils auf. Am 19. und 20. September 2026 wird der Dekra-Lausitzring zum Treffpunkt für Oldtimer-Fans und Familien. Historische Rennwagen drehen ihre Runden auf der Grand-Prix-Strecke. Im Fahrerlager gibt es Klassiker, Arbeitsfahrzeuge und einen Teilemarkt zu entdecken. Und erstmals können die Besucher selbst mitentscheiden, welches Auto sie am meisten begeistert.

Die Dekra-Klassik-Tage gehen in ihre dritte Auflage. Für ein Wochenende wird das Gelände in Klettwitz damit zur Bühne für Fahrzeuge aus mehreren Jahrzehnten Automobilgeschichte. Dabei geht es nicht allein ums Anschauen.

Oldtimer-Besitzer können ihre Fahrzeuge präsentieren, an Wettbewerben teilnehmen, bei Korso-Runden auf die Rennstrecke gehen oder ein Fahrsicherheitstraining absolvieren. Zuschauer dürfen abstimmen, Fahrzeuge aus der Nähe betrachten, fachsimpeln und historische Technik auf der Rennstrecke erleben.

Wer hat den ältesten Klassiker? Mitmachen und abstimmen

Erstmals können Oldtimer-Besitzer bei vier Wettbewerben mit ihren Fahrzeugen antreten. Dabei geht es nicht nur um das Baujahr. Gesucht wird der Oldtimer-Pionier – also das älteste noch zugelassene Fahrzeug vor Ort.

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Mittwoch um 5.00 Uhr
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Bei der Kategorie „aufwendigste Restaurierung“ stehen dagegen die Arbeit und das handwerkliche Können bei einem Fahrzeug im Mittelpunkt. Bewertet wird, welche Klassiker besonders aufwendig wiederhergerichtet wurden.

Während ihrer Ausfahrten sind Oldtimer manchmal auch auf den Straßen des Landkreises anzutreffen. Hier am 1. Mai in Ortrand, als die Schwarzheider Oldtimerfreunde sich zu einer Tour gen Sachsen eingefunden hatten.

Während ihrer Ausfahrten sind Oldtimer manchmal auch auf den Straßen des Landkreises zu bestaunen. Hier am 1. Mai in Ortrand, als die Oldtimer-Freunde Schwarzheide sich zu einer Tour gen Sachsen getroffen hatten.

Silke Wentingmann-Kovarik

Beim besten Ensemble zählt das Gesamtbild. Fahrzeug, Fahrer und Beifahrer sollen möglichst stimmig zusammenpassen. Dazu gehören auch historische Kleidung und Accessoires, die zur jeweiligen Epoche passen.

In der vierten Kategorie entscheiden die Besucher: Gesucht wird der Publikumsliebling. Die Gäste können direkt vor Ort abstimmen und damit selbst Einfluss auf die Wettbewerbsergebnisse nehmen.

Wer seinen Oldtimer nicht nur ausstellen möchte, kann sich außerdem für geführte Korso-Showrunden auf der Rennstrecke anmelden. Auch ein spezielles Fahrsicherheitstraining wird angeboten.

150 historische Rennwagen auf der Grand-Prix-Strecke

Motorsportliches Herzstück der Klassik Tage ist der Saisonabschluss der „Oldtimer-Trackdays“. Rund 150 historische Rennwagen unterschiedlicher Jahrzehnte versammeln sich dafür auf der Grand-Prix-Strecke. Für die Besucher bedeutet das: Die Fahrzeuge stehen nicht nur im Fahrerlager, sondern sind täglich ab 9 Uhr auch in ihrem eigentlichen Element zu sehen – auf der Rennstrecke.

Vom Fahrerlager aus lässt sich dabei nicht nur der Blick auf die ausgestellten Fahrzeuge richten. Wenn die historischen Rennwagen auf dem Asphalt unterwegs sind, gehört auch der Sound der alten Motoren zum Erlebnis. Anschließend können Besucher die Fahrzeuge wieder aus der Nähe betrachten und mit ihren Besitzern ins Gespräch kommen.

Wer selbst einmal auf der Rennstrecke mitfahren möchte, kann ein Oldtimer-Renntaxi buchen. Mit erfahrenen Rennpiloten geht es unter anderem im Trabant 601 S oder im Melkus RS 1000 über den Lausitzring. Der Melkus gilt als einer der exklusivsten Sportwagen aus DDR‑Produktion. Das Renntaxi kostet ab 107 Euro.

Auch in diesem Jahr sollen bei den Klassik Tagen am Lausitzring alte Arbeitskraftfahrzeuge zu bestaunen sein.

Auch in diesem Jahr sollen bei den Klassik-Tagen am Lausitzring alte Arbeitskraftfahrzeuge zu bestaunen sein.

Silke Wentingmann-Kovarik

Historische Arbeitswelt und Teilemarkt am Lausitzring

Auch abseits der Rennstrecke geht es um mehr als klassische Sport- und Straßenwagen. Eine Ausstellung widmet sich historischen Fahrzeugen aus der Arbeitswelt. Zu sehen sind neben Pkw unter anderem Feuerwehrfahrzeuge, Traktoren, Landmaschinen und Lkw.

Damit reicht der Blick zurück über das private Automobil hinaus. Die Fahrzeuge erzählen davon, wie früher gelöscht, transportiert, auf dem Feld gearbeitet oder schwere Lasten bewegt wurden. Gerade für Besucher, die mit Oldtimern nicht ausschließlich Motorsport verbinden, dürfte dieser Teil der Ausstellung interessant sein.

Daneben gibt es einen Oldtimer-Teilemarkt. Sammler und Schrauber können dort nach Ersatzteilen und Zubehör suchen. Fachbetriebe stellen ihre Dienstleistungen rund um Instandhaltung und Restaurierung vor.

Auch zwei bekannte Namen aus Fernsehen und Oldtimer-Szene werden erwartet. Helge Thomsen, bekannt aus „Youngtimer Duell“ und „Grip“, sowie Peter Ludolf aus „Die Ludolfs“ wollen vor Ort mit Besuchern über ihre Leidenschaft für historische Fahrzeuge sprechen und für Fotos zur Verfügung stehen.

So treffen bei den Klassik-Tagen unterschiedliche Seiten der Automobilgeschichte aufeinander: Rennwagen und Alltagsfahrzeuge, private Sammlerstücke und Arbeitsmaschinen, Technik zum Anschauen und Fahrzeuge, die auf der Rennstrecke noch immer bewegt werden.

Service-Informationen für Ihren Besuch

  • Termin:
    Sonnabend, 19. September, und
    Sonntag, 20. September 2026,
    jeweils von 10 bis 19 Uhr

  • Eintritt:
    Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre frei
    Tagesticket Besucher: 12 Euro
    Wochenendticket Besucher: 17 Euro

  • Oldtimer-Renntaxi: ab 107 Euro

  • Tickets und Buchung: im Ticketshop des Dekra-Lausitzrings