Wer hatte diese Idee?

Die Erwägung der Stadtverwaltung, das Bahnhofsgebäude in einen Kulturbahnhof umzuwandeln, kann nur begrüßt werden.
Alle dazu in Lauchhammer vorhandenen Gebäude, etwa das Kulturhaus in Lauchhammer- Mitte, sind in ihrer Größe unzureichend oder in der Auslastung an ihrer Grenze. Ein Lob dem Ideengeber, der doch auch einmal namentlich genannt werden sollte. Diese realitätsnahe Kreativität zeugt von städteplanerischer Weitsicht. Schade nur, dass Bahnreisende bis zur Umsetzung dieser Idee bei der Ansicht dieses Gebäudes lieber in Ruhland oder Elsterwerda aussteigen.
In diesem Zusammenhang auch ein Lob an den Verwaltungsbereich „Gebäudemenagement“, an welchen schon bezeichnenderweise ein hoher Anspruch gestellt wird.

Lauchhammer

So sieht es in Lauchhammer aus:

– Kauf des Gebäudes mit dazugehörigem Grundstück, ehemals Gaststätte Krone in Lauchhammer-Mitte  zum Ausbau einer 8-Bahnen-Kegel-Halle, nach kosteninsentiver Planung verworfen, leer stehend
– Kauf des Gebäudes  Wilhelm-Pieck-Straße 1 in Lauchhammer- Mitte zum Ausbau als Bürgerbüro, nach Kauf Nutzung verworfen, Weiterverkauf gescheitert
– Ersteigerung des Bahnhofes Lauchhammer- West

Ruinöse Gebäude

Die haben wir ausreichend in Lauchhammer: Kleinleipischer Straße 8 (ehemals Stadtverwaltung Sozialamt), Trauerhalle Alter Friedhof Lauchhammer, unter Denkmalschutz stehend, saniert, als Konzerthalle im Gespräch.
Solche Tatbestände erzeugen hohes Vertrauen der Bürger und der Steuerzahler in die Arbeit der Stadtverwaltung, insbesondere bei der Inanspruchnahme von finanziellen Mitteln im Rahmen des Strukturwandels Lausitz zum Wohle der Stadt Lauchhammer.
Zwecks Einsparung von Verwaltungskosten sollte an Stelle der Wahl eines neuen Bürgermeisters über die Eingemeindung nach Schwarzheide abgestimmt werden.

Günter Schnabel,

Lauchhammer