Die Bergbau-Ausstellung im blauen Container soll mittelfristig einen neuen Standort erhalten. Vorgesehen ist ein Umzug vom Sedlitzer an den Altdöberner See. Darüber informieren Martin Wolf vom Zweckverband Lausitzer Seenland Brandenburg (LSB) und der Altdöberner Amtsdirektor Frank Neubert.
Anlass bildet die auf fünf Jahre beschränkte Genehmigung für den Container in Lieske. Dort befindet er sich seit dem Jahr 2017. Darüber hinaus handelt es sich um eine Wanderausstellung. Ursprünglich befand sich der Container auf der Sedlitzer Seite des Sedlitzer Sees. Der genaue neue Standort in oder bei Altdöbern ist noch nicht ganz klar. Auf jeden Fall solle aber eine Fläche zwischen der Ortslage Altdöbern und dem bereits bestehenden Aussichtspunkt am Randriegel gefunden werden. Das hänge vom Sanierungsfortschritt am Altdöberner See, dem früheren Tagebau Greifenhain, ab. Der Umzug solle möglicherweise bereits im kommenden Jahr, spätestens aber 2022, stattfinden.
Indes ist die Container-Ausstellung in Lieske seit Ende Mai wieder geöffnet. Ab sofort können die Besucher täglich zwischen 10 und 18 Uhr in die Geschichte des Lausitzer Seenlandes eintauchen, informiert Martin Wolf. Wie viele Gäste in den vergangenen Jahren den Container besucht haben, sei nicht bekannt, da es keine Zählung gibt. „Wir wissen aber, dass die Ausstellung von Einheimischen und Touristen sehr gut angenommen wird“, resümiert Martin Wolf.