
Lausitzer Bergbaugeschichte: Das Aus für das Blaue Wunder am Lausitzring ist besiegelt


Vandalen und Metalldiebe haben dem Schaufelrradbagger SRs aus dem ehemaligen Tagebau Meuro, heute der Großräschener See, zugesetzt. Die Gemeinden Schipkau, Senftenberg und Großräschen, die das Gerät als Landmarke am Lausitzring aufgestellt hatten, werden den Bagger nun verschrotten. Vor allem ehemalige Bergleute sind empört. Montage: Schubert/LR
STEFFEN RASCHE | Rasche Fotografie
Die Tage des Blauen Wunders bei Hörlitz, hier das imposante Schaufelrad und der Radausleger, scheinen gezählt. Das Großgerät soll verschrottet werden.
Torsten Richter-Zippack
Nach 18 Tagen Fahrt hatte der Bagger im September 2003 seinen Standort am Lausitzring erreicht. Manfred Kolba, der Chef des Sanierungsbereiches Lausitz der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV), Senftenbergs Bürgermeister Klaus-Jürgen Graßhoff (CDU), Großräschens Stadtoberhaupt Thomas Zenker (SPD) und Schikpaus damaliges Gemeindeoberhaupt Siegurd Heinze (parteilos) haben den Schulterschluss für den Erhalt des ausgedienten Tagebaugroßgerätes demonstriert.
Steffen Rasche