Der Grund: Wegen der fast ausgetrockneten Schwarzen Elster haben die örtlichen Kläranlagen kein geklärtes Abwasser mehr in den Fluss einzuleiten. Zum Glück ist es anders: So verfügen die Klärwerke über entsprechende Genehmigungen, die auch das Einleiten der Abwässer in extremen Trockenzeiten gestatten. Mehr noch: Durch dieses Nass, das mit allen Regeln der heutigen Technik gereinigt wird, kann die ohnehin stark beanspruchte Schwarze Elster wassermäßig etwas gestützt werden. Das Gewässer wird so am Leben gehalten. Ansonsten sähe es im bedeutendsten Fluss des Seenlandes ganz trübe aus.