LR+LR+IT-Störung in Senftenberg
: Das Rathaus schaltet die Computer vorsorglich ab

Das Rathaus Senftenberg hat seine IT-Systeme aus Sicherheitsgründen vom Netz genommen. Telefon und E-Mail sind nicht erreichbar. Ein Zusammenhang mit dem Vorfall beim Landkreis ist offen.
Von
Rita Seyfert
Senftenberg
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Im Senftenberger Rathaus am Markt ist die Kämmerei beheimatet. Diese schlägt den neuen Hebesatz für die Grundsteuer vor. Das letzte Wort darüber haben die Stadtverordneten am 9. April.

Das Rathaus Senftenberg hat seine IT-Systeme vorsorglich vom Netz genommen. Die Verwaltung ist derzeit nur eingeschränkt arbeitsfähig.

Torsten Richter-Zippack
  • Rathaus Senftenberg nahm am 21. Oktober 2026 die IT vorsorglich vom Netz – Arbeitsfähigkeit eingeschränkt.
  • Telefon und E-Mail sind nicht erreichbar, an der Behebung wird „unter Hochdruck“ gearbeitet.
  • Zeitgleich meldete der Landkreis Oberspreewald-Lausitz einen IT-Sicherheitsvorfall, Ursache unklar.
  • Stadt- und Kreisverwaltung könnten zusammenhängen, bestätigt ist das nicht.
  • Andere Kommunen melden keine Auffälligkeiten; Sparkasse arbeitet normal, hat aber eine separate Störung.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Auch die Stadtverwaltung Senftenberg ist von einer technischen Störung betroffen. Wie Stadtsprecherin Andrea Budich auf Anfrage mitteilte, wurden die Systeme am 21. Oktober 2026 vorsorglich vom Netz genommen. An der Behebung werde „unter Hochdruck“ gearbeitet. Die Arbeitsfähigkeit der Verwaltung sei derzeit eingeschränkt.

Die Störung in Senftenberg fällt zeitlich mit einem IT-Sicherheitsvorfall bei der Kreisverwaltung des Landkreises Oberspreewald-Lausitz zusammen. Dort wurden die Systeme ebenfalls vorsorglich heruntergefahren. Die Verwaltung blieb am Mittwoch geschlossen. Auch der Sprechtag am Donnerstag fällt aus.

„Wir können bestätigen, dass es einen IT-Sicherheitsvorfall gibt, dem wir intern aktuell nachgehen“, sagte Kreissprecherin Sarah Werner am Mittwoch. Was genau hinter dem Vorfall steckt, teilte der Landkreis zunächst nicht mit. Aus Verwaltungskreisen heißt es, intern sei von einem Cyberangriff die Rede. Offiziell bestätigt ist das bislang nicht. Ob die Störungen in der Stadt- und Kreisverwaltung miteinander zusammenhängen, ist derzeit unklar.

Andere Kommunen melden keine Auffälligkeiten

Andere Verwaltungen im Landkreis melden bislang keine vergleichbaren Einschränkungen. Das Amt Ruhland überwacht seine IT-Systeme nach eigenen Angaben genau. „Derzeit lassen sich keine Auffälligkeiten feststellen“, teilte Amtsdirektor Christian Konzack mit.

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Auch in Großräschen funktioniere derzeit alles, erklärte Stadtsprecherin Kati Kiesel. Und die Stadtverwaltung Schwarzheide sieht nach Angaben von Fachbereichsleiter Jens Schletter aktuell keine entsprechende Bedrohungslage und sei zu 100 Prozent arbeitsfähig.

Die Sparkasse Niederlausitz ist nach eigenen Angaben nicht von den aktuellen IT-Vorfällen bei der Kreisverwaltung und der Stadt Senftenberg betroffen. Geschäftsstellen, Geldautomaten und Online-Banking funktionierten wie gewohnt, teilte Sprecherin Eva Elmer mit.

Unabhängig davon gibt es seit Montag (19. Oktober) eine technische Störung bei der Bearbeitung papierhafter Zahlungsaufträge, etwa Überweisungen. Diese würden derzeit von den Beschäftigten manuell erfasst, geprüft und freigegeben. „Es bleibt kein beleghafter Auftrag liegen“, betonte Elmer. Die Technik-Experten arbeiteten an der Behebung. Voraussichtlich sollte die Störung bis Donnerstag behoben sein, andernfalls bis Freitag.