Gefahr auf der A13
: Autobahn zwischen Ruhland und Ortrand – Steinewerfer gesichtet

Anrufer melden Steinwürfe auf der A13 zwischen Ortrand und Ruhland. Wie die Polizei auf der Autobahn nach den Verbrechern fahndet.
Von
Silke Wentingmann-Kovarik
Ortrand
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Blick von der Autobahnbrücke zwischen Ortrand und Frauendorf auf die A13 in Richtung Ruhland. Jüngst ist auf diesem Streckenabschnitt von Steinwürfen die Rede. Ob es sich dabei um die Brücke bei Ortrand gehandelt hat, ist nicht bekannt.

Blick von einer Autobahnbrücke zwischen Ortrand und Frauendorf auf die A13 in Richtung Ruhland. Jüngst ist auf diesem Streckenabschnitt der Autobahn von Steinwürfen die Rede. Ob es sich dabei um diese Brücke bei Ortrand gehandelt hat, ist nicht bekannt.

Silke Wentingmann-Kovarik
  • Steinewerfer auf der A13 zwischen Ortrand und Ruhland gemeldet.
  • Anrufer sah Personen, die Steine von einer Brücke warfen.
  • Polizei suchte vergeblich nach Tätern und Steinen.
  • Polizei rät, bei Gefahr Notruf 110 zu wählen.
  • Unklar, ob reale Gefahr oder Fehlalarm; Kinder winkten von der Brücke.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Steinwürfe auf die Autobahn! In der Leitstelle Lausitz war am Dienstag (4. März) gegen 16.30 Uhr ein Notruf eingegangen: Der Anrufer sagt, dass er auf einer Brücke über die A13 Personen gesehen hätte, die mutmaßlich Steine auf die Fahrbahn werfen würden. Betroffen war der Autobahn-Abschnitt zwischen den Anschlussstellen Ortrand und Ruhland.

Mit dem Anruf passierte folgendes: Eine Gefahrenmeldung wurde an Radiostationen gesendet und die Information an die Autobahnpolizei weitergegeben.

Gefahr auf der A13 zwischen Ortrand und Ruhland

Fahrzeugführer wurden im öffentlichen Rundfunk über die mögliche drohende Gefahr von herabfallenden Steinen auf die A13 mit einer Verkehrsmeldung informiert. Gleichzeitig war bereits die Autobahnpolizei auf der Suche nach möglichen Tätern und auch Steinen.

Der rund zwölf Kilometer lange Abschnitt zwischen Ortrand und Ruhland hat vier Brücken, zu denen Menschen mehr oder weniger gefahrlos Zugang haben. Sei es mittels der Kreisstraße zwischen Ortrand und Frauendorf oder aber über einen der Radwege in der waldreichen Region. Die Suche nach den mutmaßlichen Tätern blieb jedoch erfolglos.

Das bestätigte einen Tag später auch Polizeisprecher Maik Kettlitz. Es wurden keine Personen auf den Brücken festgestellt und auch keine Steine gefunden, mit denen sie geworfen hätten könnten.

Das ist in Gefahrensituationen zu tun

Im Fall einer akuten Gefahrensituation – und das ist ein Steinwurf von einer Brücke auf die Autobahn – sei es immer richtig, direkt den Polizeinotruf 110 zu wählen, rät Maik Kettlitz. Nicht nur, dass ein Stein die Scheibe eines Autos durchschlagen könne und Menschen verletzt würden. Es reiche schon, wenn Kraftfahrer sich durch die Situation erschrecken: Dadurch könnten Folgeunfälle passieren, Kraftfahrzeuge zum Beispiel in Leitplanken fahren.

Ob am Dienstagnachmittag tatsächlich eine reale Gefahr bestanden habe oder der Notruf von einem besonders besorgten Kraftfahrer weitergegeben wurde, sei unklar.

Womöglich habe sich im konkreten Fall die Situation später positiv aufgeklärt: Hörer der Warnung hätten sich beim Radiosender gemeldet und von winkenden Kindern berichtet.