Die Sanierung der Ortrander St. Barbara-Kirche ist vollendet. Gemeinschaftssinn und Energie haben ein wahres Wunder bewirkt, resümiert Architekt Klaus Fiedler aus Cottbus. Innerhalb von acht Monaten wurden die Arbeiten abgeschlossen. Anlässlich des ersten Advents ist das Gotteshaus während des Festgottesdienstes wieder seiner Nutzung übergeben worden. Es erstrahlt sowohl innen als auch außen in neuem Glanz.

Die langfristige Vorbereitung und Koordinierung der Kirchensanierung lag in den Händen von Experte Detlef Kern. Für seinen unermüdlichen Einsatz gab es während des Festgottesdienstes stehende Ovationen.

Ortrander Kirche als Vorzeigeobjekt

Fast eine halbe Million Euro wurden investiert. Unter anderem erfolgte die Erneuerung der Akustik und der Beleuchtung. So symbolisieren die jetzt kreisrunden Lampen an der Decke einen Heiligenschein. Zudem ist das Gotteshaus nunmehr barrierefrei erreichbar. Die Behindertenbeauftragte des Landkreises, Carola Wolschke, spricht sogar von einem Vorzeigeobjekt.

Zur Sanierung gehört auch der Aus- und Einbau der Orgel. Diese Aufgabe hatte Jiri Kocourek aus Dresden übernommen. Er durfte als erster wieder auf diesem Instrument spielen.

In seiner Predigt stellte Pfarrer Dr. Sebastian Fuhrmann aus Berlin den Vergleich der Kirche mit einem Wartesaal an. Hier wie dort gibt es eine Ankunft, Begegnungen, Hoffnung sowie den Abschied. Als Sohn des ehemaligen Pfarrerpaares Fuhrmann hatte er in den Jahren 1987/1988 die Gestaltung der Kirche durch den Künstler Friedrich Press aus Dresden miterlebt.