(ab) Im Kulturhaus in der Ortsmitte ist der letzte große Bauabschnitt der Modernisierung des in die Jahre gekommenen Hauses angelaufen. Bis September will die Gemeinde Schipkau weitere 410 000 Euro investieren.

Bereits vor Jahren hat Schipkau  eine klare Priorität gesetzt: Das  Kulturhaus Hörlitz wird nicht aufgegeben. Als Mittelpunkt des Ortes soll es  erhalten und  dafür  Schritt für Schritt modernisiert werden. Im Gegenzug soll dafür die alte Sporthalle privatisiert werden.

Seit 2014 wird in einzelnen Bauetappen am Gebäudekomplex des Kulturhauses gearbeitet. „Ein erster großer Schwerpunkt war dabei die Behebung von Problemen beim Brandschutz“, so Ortsvorsteherin Helga Sztehlo. Trotz der jahrelangen Arbeiten und mancher Überraschung, die das alte Bauwerk bereithielt, geht die Gemeinde am Ende von einer finanziellen Punktlandung aus. Rund 850 000 Euro werden dann  verbaut sein.

Die Arbeiten laufen derzeit auf Hochtouren. Wo noch Anfang Februar die Hörlitzer ordentlich Fasching feierten, klafft nun ein großes staubiges Loch. Der komplette Fußboden im Saal des Kulturhauses wurde inzwischen entfernt. Im kleinen Saal des Hauses lösen Maler alte Tapeten von den Wänden. In den Vereinsräumen im Obergeschoss entfernen Maurer alte Einbauten und verschließen Lücken im Mauerwerk.

„Insgesamt haben wir  14 Bau-Lose gebildet und öffentlich ausgeschrieben“, erklärt Bürgermeister Klaus Prietzel (CDU). In den kommenden Monaten werden im Kulturhaus nahezu alle Räume renoviert. Im Saal verschwinden Stolperquellen, dort entsteht ein komplett neues Parkett. Neben den Arbeiten im Gebäude sind auch Außenarbeiten am Dach und der Fassade geplant.

Im vor rund 130 Jahren als „Gasthaus zur Deutschen Eiche“ entstandenen Kulturhaus finden sich die Hörlitzer mehrfach im Jahr zu Tanzveranstaltungen zusammen. Genutzt wird das Haus zudem für Tagungen sowie Familienfeiern. In den Vorjahren ist bereits das Umfeld des Hauses völlig neu gestaltet worden. 2009 ist eine Kita an das Kulturhaus angebaut worden.