Hand-Desinfektionsmittel sind aktuell nur sehr schwer zu bekommen. Daher plant der Chemiekonzern BASF in Schwarzheide die Produktion als Reaktion auf Engpässe in der Corona-Krise. Das bestätigte ein Sprecher des Unternehmens am Dienstag auf Nachfrage. „Wir sehen die Möglichkeit, das in unserer Anlage zu produzieren“, sagte er. Momentan sei man in der Phase, das bis zum Ende der Woche zu überprüfen. Noch fehlten behördliche Freigaben. In der Konzernzentrale in Ludwigshafen stellt BASF bereits entsprechende Mittel her. Zuvor hatte der rbb berichtet.

BASF-Schwarzheide will fürs regionale Umfeld Desinfektionsmittel produzieren

Nach Angaben des Sprechers soll das Desinfektionsmittel für das regionale Umfeld produziert werden. Das Unternehmen sei deshalb im Austausch mit dem Krisenstab des Landes und dem Landkreis, um für den Bedarf an Desinfektionsschutz eine Prioritätenliste zu erstellen, sagte der Sprecher weiter. „Es gibt viele Anfragen unterschiedlicher Art.“ Probleme bereitet dem Unternehmen am Standort Schwarzheide allerdings noch die Zulieferung der benötigten Rohstoffe für die Produktion des Desinfektionsschutzes. Da gebe es derzeit Engpässe.