BTU Cottbus-Senftenberg
: Neuer Chemie-Studiengang – wie dieser BASF-Mann helfen soll

Prof. Dr. Arnd Garsuch vom Chemiekonzern BASF soll das Institut für Materialchemie der BTU Cottbus-Senftenberg verstärken. Dieser neue Studiengang startet im Wintersemester 2025/2026.
Von
Jan Augustin
Senftenberg
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Prof. Dr. Arnd Garsuch von der BASF verstärkt das Institut für Materialchemie der BTU in Senftenberg.

Prof. Dr. Arnd Garsuch von der BASF verstärkt das Institut für Materialchemie der BTU in Senftenberg.

BTU, Isabelle Grätz
  • Prof. Dr. Arnd Garsuch von BASF verstärkt das Institut für Materialchemie der BTU Cottbus-Senftenberg.
  • Neuer Masterstudiengang "Chemistry: Materials, Engineering and Sustainability" startet im Wintersemester 2025/26.
  • Garsuch forscht über das Recycling von Lithiumionen-Batterien, Pilotanlage in Schwarzheide.
  • Garsuch und Prof. Dr. Olaf Klepel sehen intensivere Kooperationen mit regionaler Wirtschaft.
  • Studierende profitieren von Abschlussarbeiten in Forschungsprojekten, z.B. "ReLIB".

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Nachdem im Vorjahr der neue Bachelorstudiengang Angewandte Naturwissenschaften an der BTU in Senftenberg etabliert wurde, startet zum Wintersemester 2025/26 der internationale Masterstudiengang „Chemistry: Materials, Engineering and Sustainability“. Das teilt BTU-Sprecher Ralf-Peter Witzmann mit.

Einer, der den neuen Studiengang und das Institut für Materialchemie in Senftenberg bereichern soll, ist Prof. Dr. Arnd Garsuch. Garsuch hat an der Universität Leipzig Chemie studiert und promoviert. Seit 15 Jahren arbeitet er bei der BASF. Aktuell ist er Teamleiter in der Forschung auf dem Gebiet der technischen Elektrochemie. Der Wissenschaftler forscht unter anderem über das Recycling von Lithiumionen-Batterien.

BTU-Studiengangsleiter Prof. Dr. Olaf Klepel berichtet: „Hierfür hat die BASF SE eine Pilotanlage in Schwarzheide gebaut. Daher gibt es einen intensiven Austausch zwischen den unterschiedlichen Teams der BASF SE in Ludwigshafen und der BASF Schwarzheide GmbH.“  Sein neuer Kollege könne wirkungsvoll die am Institut vorhandenen Expertisen verstärken und darüber hinaus die Kooperation mit der regionalen Wirtschaft „erheblich intensivieren“, so Klepel.

BTU Cottbus-Senftenberg und BASF hoffen auf Kooperationen

Mit dem neuen Angebot hoffen BTU und BASF auf Anknüpfungspunkte und mögliche Kooperationen. Studierenden eröffnet sich die Möglichkeit, im Rahmen von Forschungsprojekten Abschlussarbeiten anzufertigen. Ein herausragendes Beispiel für die Zusammenarbeit sei „ReLIB“ – eines der vier ausgewählten Projekte im Innovationskorridor BTU – HU Berlin, das sich mit dem Recycling von ausgedienten Lithiumionen-Batterien beschäftigt.

„An der BTU soll in enger Zusammenarbeit mit dem Kollegium insbesondere das Fachgebiet der Elektrochemie entwickelt und ausgebaut werden“, betont Prof. Garsuch. „Durch den praktischen Bezug in die chemische Industrie werden im Studium neben technischen und naturwissenschaftlichen Schwerpunkten auch betriebswirtschaftliche Gesichtspunkte betrachtet und analysiert. Die Verbindung zwischen Theorie und Praxis soll dabei ein wesentlicher Aspekt sein.“