Brand in Senftenberg: Was das Feuer auf der Aqua Phoenix ausgelöst hat – Spendenaufruf gestartet

Die Aqua Phoenix war am 15. Juni am Steg des Großkoschener Hafencamps abgebrannt.
Richter-Zippack, TorstenSie war ein Markenzeichen des Lausitzer Seenlandes. Seit fast sieben Jahren schipperte die Aqua Phoenix von Senftenberg durch den Koschener Kanal nach Geierswalde. Am 15. Juni hat ein verheerender Brand den Solarkatamaran der Reederei Löwa zu großen Teilen zerstört.
Inzwischen ist eine Spendenkampagne für das betroffene Unternehmen angelaufen. Über die Internetseite www.gofundme.com kann Geld gespendet werden. Initiator Dirk Hartmann gibt als Intention an, „der Reederin nach ihrem kapitalem Brandschaden auf ihrem Fahrgastschiff etwas helfen“ zu wollen. Mit Stand Montagabend sind bereits knapp 2500 Euro von rund 60 Spendern zusammengekommen. Ziel sind 9000 Euro.
Was die Polizei zur Brandursache sagt
Indes kann die Polizei bezüglich der Brandursache eines ausschließen. Es sei keine Brandstiftung gewesen, sagt Sprecher Maik Kettlitz. Und weiter: „Die Ermittlungen sind zwar noch nicht abgeschlossen. Aber es sieht grundsätzlich alles nach einem technischen Defekt aus.“ Schließlich sei im Schiff keine Alltagstechnik verbaut gewesen.
Auf welche Summe sich indes die Schadenshöhe beläuft, sei noch nicht bekannt. Wahrscheinlich dürfte es sich, so schätzt die Polizei, um eine sechsstellige Zahl handeln. Letztlich müsse ein Gutachter herausfinden, was genau passiert ist. Der Brand war am vergangenen Donnerstag um 7.38 Uhr der Leitstelle Lausitz gemeldet worden. Die Kameraden der Feuerwehren aus Senftenberg sowie Klein- und Großkoschen hatten das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht.

