Brand in Altdöbern: Kultberg-Betreiber vor dem Nichts – so kann man jetzt helfen

Brand im Kultberg in Altdöbern: Aus sicherer Entfernung beobachtet Juliane Marko die Arbeit der Feuerwehrleute, dabei entsteht dieses Foto.
Juliane Marko- Brand im Kultberg in Altdöbern zerstört Schützenhaus; Hilfsaktionen laufen an.
- Betreiber Juliane und Ronny Marko starten Spendenaufruf auf gofundme; Ziel 180.000 Euro.
- Polizei vermutet technischen Defekt als Brandursache; Ermittlungen dauern an.
- Spendenkonto eingerichtet; erste 5.300 Euro in 19 Stunden gesammelt.
- Gebäude war wichtiger Teil der Gemeinde; Wiederaufbau geplant.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Über Nacht vor dem Nichts. So geht es momentan den jungen Betreibern des Kulturzentrums Kultberg (ehemals Schützenhaus) und der Gemeinde in Altdöbern. Ein Brand hat in der Nacht von Montag zu Dienstag (22. zum 23. Oktober) das ehemalige Schützenhaus zerstört.
Große Teile des Gebäudes – darunter zwei Säle und der Jugendclub – sind den Flammen zum Opfer gefallen. Das Haus mit mehr als 100 Jahren Tradition, ein wichtiger Teil der Geschichte und Gemeinschaft der Gemeinde, gibt es nicht mehr.
Unterdessen haben die Kriminaltechniker ihre Arbeit im Kultberg beendet. Die Polizei kommt zu einer klaren Aussage, was die Ursache des Brandes betrifft.
Trotz Trauer nach vorn schauen – Hilfswelle läuft an
Das Amt hat nach ersten Anfragen aus der Bevölkerung deshalb ein Spendenkonto eingerichtet.
Nach vorn schauen will auch das Betreiberpaar Juliane und Ronny Marko. Sie haben das Objekt der Gemeinde erst vor fünf Jahren übernommen. Haben ihre ganze Kraft, Herzblut, viele schlaflose Nächte sowie nahezu jegliches Privatleben in den Erhalt dieser so wichtigen Begegnungsstätte gesetzt. Auch nach der Corona-Pandemie ist es ihnen gelungen, das Kultberg als Veranstaltungsort zu etablieren.
Nun wissen beide nicht, wie es weiter geht. Denn der Betrieb wird für die nächste Zeit eingestellt, da die Schäden eine sichere Nutzung des Gebäudes nicht ermöglichen. Einnahmen wird es kurzfristig für beide nicht geben.
Die Kosten hingegen laufen weiter. Deshalb hat Juliane Marko einen Spendenaufruf auf der Plattform gofundme veröffentlicht. Das Ziel sind 180.000 Euro. Die Summe, die erst vor zwei Jahren im ehemaligen Schützenhaus verbaut worden ist.
„Damit wir unsere Existenz halbwegs gewährleisten können und nach einem möglichen Wiederaufbau des Kulturhauses der Gemeinde auch zukünftig weiter zur Seite stehen zu können, brauchen wir Hilfe von außen“, heißt es im Aufruf unter anderem.
Überschüssige Spenden aus dieser Kampagne würden mindestens für eine fette Wiedersehensfeier sowie für strategische Investitionen in den Kulturerhalt der Region verwendet werden. Der Hilferuf wird gehört: 19 Stunden nachdem die Aktion online ist, sind bereits mehr als 5300 Euro eingegangen. Das macht sicherlich Mut.




