Bombe bei BASF Schwarzheide
: Blindgänger entschärft – der Liveticker zum Nachlesen

Der bei der BASF in Schwarzheide gefundene Blindgänger ist erfolgreich entschärft. Trotz des stark beschädigten Zünders. Hier alle Entwicklungen nachlesen.
Von
Jan Augustin,
Silke Wentingmann-Kovarik
Schwarzheide
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Die Weltkriegsbombe auf dem Gelände des Industrieparks Lausitz in Schwarzheide ist erfolgreich entschärft worden. Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes des Landes Brandenburg haben sie im Anschluss abtransportiert.

Die Weltkriegsbombe auf dem Gelände des Industrieparks Lausitz in Schwarzheide ist erfolgreich entschärft worden. Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes des Landes Brandenburg haben sie im Anschluss abtransportiert.

Kampfmittelbeseitigungsdienst

In Schwarzheide (Landkreis Oberspreewald-Lausitz) ist am Mittwoch (3. September 2025) eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft worden. Der Blindgänger war Mitte August 2025 auf dem Gelände der BASF gefunden worden. Seit 6.30 Uhr lief der Großeinsatz der Behörden; die Entschärfung selbst war für 10 Uhr angesetzt.

Betroffen waren rund 350 Anwohner, die am Mittwochmorgen ihre Wohnungen verlassen mussten. Sie konnten sich im „Haus der Begegnung“ in der Geschwister-Scholl-Straße in Schwarzheide aufhalten. Auch Straßen, Bahnverbindungen und die Autobahn A13 sind weiträumig gesperrt worden.

Den Ablauf der Bombenentschärfung können Sie in unserem Liveticker noch einmal nachlesen.

Darum heult die Sirene in Schwarzheide

Das ist ein gutes, wenn auch etwas nerviges Signal: In Schwarzheide heult jetzt die Sirene. Der ohrenbetäubende, einminütige Dauerton ist das Zeichen, dass die Bombe entschärft ist, Entwarnung gegeben und der Sperrbereich wieder aufgehoben werden kann. Damit beenden wir unseren Ticker. Vielen Dank fürs Mitlesen.

Die Bombe ist entschärft

Der zweite Zünder ist erfolgreich ausgebaut worden. Die entschärfte Bombe wird jetzt für den Abtransport vorbereitet. Sobald das erfolgt ist, werden die Sperrungen aufgehoben, sagt Stadtsprecherin Ute Kolanowski.

Rätselraten im Krisencenter

Welcher Zünder der amerikanische 250-Kilo-Bombe ist zuerst entschärft worden - der stark beschädigte oder der andere? Auch im Krisenzentrum weiß man das nicht so genau. Egal wie - OSL-Kreisbrandmeister Tobias Pelzer, der hier natürlich auch vor Ort ist, zieht den Hut vor den mutigen Männern des Kampfmittelbeseitigungsdienstes. Die Anspannung nimmt hier spürbar zu.

Zweite Stunde ist vorbei

Die Spannung steigt in dem im Rathaus eingerichteten Krisencenter: Seit genau zwei Stunden arbeiten die Sprengstoffexperten um Enrico Schnick an der Entschärfung der Weltkriegsbombe. Der erste Zünder konnte unschädlich gemacht werden. Jetzt warten alle gespannt auf das Signal, dass auch der zweite Zünder entschärft werden konnte.