: Gesperrter Kreisel bei Lübbenau sorgt für Verkehrschaos auf der Umleitung
Viele Lkw fahren derzeit von Kittlitz durch den Lübbenauer Ortsteil Groß Klessow, um nach Lübbenau zu kommen. Wie reagieren die Anwohner darauf? Was gibt die Umleitung eigentlich vor? Und was unternimmt der Kreis Oberspreewald-Lausitz, um das Verkehrsaufkommen zu minimieren?
Diesen Anblick erlebt man in diesen Tagen öfter: Wegen der gesperrten Kreisstraße K6636 fahren Lkw nach Lübbenau entweder über Klein Klessow (geradeaus) oder biegen sogar entgegen der Vorgabe rechts ab Richtung Groß Klessow in die Waldstraße. Dieser Weg ist nur Anwohnern und Zulieferern für Reinert Logistics vorbehalten.
Rüdiger Hofmann
Hier beginnt die Sperrung der Kreisstraße K 6636 Richtung Lübbenau: am Abzweig nach Eisdorf und Kittlitz. Einige Lkw-Fahrer ignorieren dabei sowohl das Durchfahrtsverbot als auch das Sackgassenschild.
Rüdiger Hofmann
Sind die Lkw dann fälschlicherweise in Groß Klessow auf der Waldstraße angekommen, biegen sie links ab in der Hoffnung, über eine Abkürzung nach Lübbenau zu gelangen. Wenig später landen sie in der Sackgasse. Lediglich die Zulieferer von Reinert Logistics und Anwohner dürfen dort entlangfahren.
Rüdiger Hofmann
Der Kreisverkehr bei Groß Klessow ist noch bis zum 5. August wegen Sanierungsmaßnahmen gesperrt. Verkehrsteilnehmer, die trotz ausgewiesener Umleitung falsch abgebogen sind und über Groß Klessow Richtung Lübbenau abkürzen wollen, landen an dieser Stelle (Einfahrt Reinert Logistics) in einer Sackgasse.