Verkehr in Lübbenau
: Sperrung am Bahnübergang Berliner Straße wird aufgehoben

Der Bahnübergang Berliner Straße in Lübbenau wird wieder freigegeben. Die Sperrung war erforderlich, um die älteste Trinkwasserleitung der Stadt zu erneuern.
Von
Daniel Preikschat
Lübbenau
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Am 11. Juni 2026 war der Bahnübergang Berliner Straße für den Fahrzeugverkehr noch gesperrt. Grund dafür: Die Erneuerung einer alten Trinkwasserleitung.

Am 11. Juni 2026 war der Bahnübergang Berliner Straße für den Fahrzeugverkehr noch gesperrt. Grund dafür: Die Erneuerung einer alten Trinkwasserleitung durch den Wasser- und Abwasserzweckverband Calau (WAC).

Daniel Preikschat
  • Bahnübergang Berliner Straße in Lübbenau wird am Freitag, 12. Juni, gegen 16 Uhr freigegeben.
  • Grund der Sperrung: Erneuerung der ältesten Trinkwasserleitung der Stadt aus dem Jahr 1929.
  • TWB verlegte Leitung im Auftrag des WAC schneller als geplant – vier statt sieben Wochen.
  • Leitung quert die Bahnstrecke und sichert die Versorgung der Altstadt – Baufreiheit für die Bahn.
  • Autofahrer auf der L49 sparen Umwege; Abbiegen in Karl-Marx-Straße und Fahrten Richtung Cottbus sind wieder möglich.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Im Eiltempo konnte die Firma TWB (Tief- und Wasserbau) aus Boblitz für den Wasser- und Abwasserzweckverband Calau (WAC) die Trinkwasserleitung an der Bahnbaustelle in Lübbenau verlegen. Nach WAC-Angaben kann damit der Bahnübergang Berliner Straße am Freitag, 12. Juni, gegen 16 Uhr für den Fahrzeugverkehr wieder freigegeben werden.

Seit dem 20. April war der Bahnübergang nur für Radfahrer und Fußgänger passierbar gewesen. Eine marode Trinkwasserleitung musste dringend erneuert werden. Laut WAC handelt es sich um die älteste Trinkwasserleitung der Stadt. Sie wurde 1929 verlegt und ist noch aus Grauguss.

Die Arbeiten mussten im Zuge der Baumaßnahme der Bahn am Bahnübergang Berliner Straße ausgeführt werden. Am sogenannten „Nordkopf“ baut die Bahn Brücken und Kreisverkehre sowie eine Straßenunterführung. Es werden so zwei Bahnübergänge beseitigt.

Bauunternehmen aus Boblitz wird schneller fertig als geplant

Die neu verlegte Leitung quert die Bahnstrecke am Bahnübergang Berliner Straße und schließt auf der Altstadtseite an die bestehende Leitung an. Dieses Leitungssystem sei für die Gewährleistung der Versorgungssicherheit der Lübbenauer Altstadt unabdingbar, heißt es vom WAC weiter.

Nach Abschluss der Baumaßnahme sei auch Baufreiheit für die Bahn hergestellt, um Straßenbauarbeiten zu Ende zu bringen. Am Bahnübergang muss der Verlauf der Berliner Straße (L49) verändert werden. Sie wird an eine neue Straßenbrücke parallel zu den Gleisen angeschlossen.

Die Arbeiten, so ein WAC-Mitarbeiter, konnten in vier Wochen durchgeführt werden. Und das, obwohl unter beengten Verhältnissen gearbeitet werden musste. Die Abstände zu Weichen und Masten seien sehr gering gewesen. Geplant hatten WAC und TWB mit sieben Wochen Bauzeit. Dank der guten Absprachen mit der Bahn ging es schneller.

Für Nutzer der L49, die Lübbenau aus Richtung Lübben erreichen, ist die Aufhebung der Sperrung des  Bahnübergangs Berliner Straße eine gute Nachricht. Sie müssen nun nicht mehr die vier Kilometer lange Umfahrung durch die Neustadt fahren.

Für die Erneuerung der alten Trinkwasserleitung und den Anschluss an das bestehende Leitungsnetz musste auf der Altstadtseite ein Schacht gesetzt werden.

Für die Erneuerung der alten Trinkwasserleitung und den Anschluss an das bestehende Leitungsnetz musste auf der Altstadtseite ein Schacht gesetzt werden.

Daniel Preikschat

Hinter dem Bahnübergang kann nun wieder links in die Karl-Marx-Straße eingebogen werden. Über die Paul-Fahlisch-Straße und die Poststraße kann in die Altstadt oder weiter Richtung Cottbus gefahren werden.

Die alte Leitung, so der WAC, wurde teilweise zurückgebaut. Teilweise wurde die Leitung verfüllt und verbleibt im Erdreich.

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