
Umbau: Das ist neu bei der Slawenburg Raddusch

Noch ist das Betreten der Slawenburg verboten, wie ein Hinweisschild vor den Toren der Anlage deutlich macht. Die Wiedereröffnung ist für Freitag, 28. August, vorgesehen. Dann dürfen auch wieder Besucher in das Burgareal.
Rüdiger Hofmann
Die neuen Vitrinen in der Slawenburg Raddusch werden derzeit einem Dichtigkeitstest unterzogen. Vor den Vitrinen stehen interaktive Medien mit einem Touch-Screen, womit sich die Besucher künftig auch digital durch die Ausstellung leiten lassen können.
Rüdiger Hofmann
Auch im Innenbereich der Radduscher Burganlage hat sich etwas getan: Ein Vorratsspeicher und ein Spielespeicher sind gestaltet worden. Kim Nora Magdeburg, projektleitende Innenarchitektin des Büros Dr. Hermanns aus Münster, Sina Steinführer, Vertreterin der Bauherrin Stadt Vetschau, Dr. Ulrich Hermanns, Münster, Ausstellungsgestalter und Bürgermeister Bengt Kanzler (v.l.) informieren sich über den Zwischenstand.
Rüdiger Hofmann
Kim Nora Magdeburg (r.), projektleitende Innenarchitektin des Büros Dr. Hermanns, dem Ausstellungsgestalter aus Münster, erläutert einige Neuheiten während des Ausstellungsrundganges. Sina Steinführer von der Stadt Vetschau schaut sich das geplante Farbkonzept auf dem Boden an.
Rüdiger Hofmann
Insgesamt sechs Kapitel werden thematisch in der neuen Ausstellung der Slawenburg Raddusch gegliedert. Sie zeigen die wichtigsten erforschten archäologischen Zeiten aus der Geschichte der Niederlausitz. So war die Entwicklung des Kachelofens beispielsweise ein Meilenstein für die Wohnkultur.
Slawenburg
Blick auf die Slawenburg Raddusch aus der Luft mit einer Drohne. Slawen bauten vor vielen Jahrhunderten Burgen wie diese. Sie waren rund und bestanden aus natürlichen Materialien wie Lehm, Holz, Erde und Sand. In den vergangenen zehn Monaten waren insgesamt 30 Gewerke innerhalb des Bestandsbaus tätig, um eine bestehende Ausstellung modern fortzuschreiben und den Burginnenhof zu überarbeiten.
Patrick Pleul/dpa