Sperrung in Lübbenau
: Bahnübergang gesperrt - das sagt die Bahn

Der Bahnübergang Berliner Straße in Lübbenau bleibt gesperrt. Das sind die Gründe für die Sperrung – und die Folgen.
Von
Daniel Preikschat
Lübbenau
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Bahnübergang Berliner Straße in Lübbenau.

Für den Verkehr aus Richtung Lübben bald gesperrt: der Bahnübergang Berliner Straße in Lübbenau.

Daniel Preikschat
  • Der Bahnübergang Berliner Straße in Lübbenau wird ab 5. November 2025 gesperrt.
  • Grund sind Arbeiten an einer neuen Eisenbahnüberführung mit 2.200 Tonnen Gewicht.
  • Umleitungen führen über Friedrich-Engels-Straße, Straße des Friedens und andere Straßen.
  • Baumaßnahmen verursachen Lärm, auch nachts – Ersatzschlafräume für Anwohner geplant.
  • Sperrung endet nach Asphaltarbeiten voraussichtlich am 29. November 2025.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der Bahnübergang Berliner Straße in Lübbenau muss für den Straßenverkehr ab Mittwoch, 5. November 2025, gesperrt werden. Eine Umleitung für Nutzer der L49 wird ausgeschildert, heißt es von der Bahn weiter.

Dabei ist davon auszugehen, dass der Verkehr durch die Neustadt von Lübbenau geführt wird. Die Umleitungsstrecke über die Friedrich-Engels-Straße, die Straße des Friedens, die Nordstraße und die Kraftwerkstraße nutzt bereits der Verkehr aus Richtung Cottbus. Die L49 ist seit Beginn der Arbeiten an der Straßenunterführung am Bahnübergang Berliner Straße nur aus Richtung Lübben befahrbar.

Die Sperrung des Bahnübergangs erfolgt im Zusammenhang mit den Arbeiten an der Straßenunterführung. Nach dem Rückbau von zwei Hilfsbrücken in den Vormittagsstunden des 9. November wird anschließend eine rund 2.200 Tonnen schwere neue Eisenbahnüberführung in die Gleisstrecke eingeschoben.

Sperrung des Bahnübergangs: Lärm für Anwohner in Lübbenau

Vorbereitend und begleitend sind zwischen Berliner Straße und Straße des Friedens Gleisbauarbeiten und Arbeiten an der Oberleitungsanlage notwendig. Abbrucharbeiten, der nächtliche Aufbau der Gleisanlagen sowie Gleisstopf- und Schienenschleifarbeiten verursachen unvermeidbaren Lärm, so die Bahn. Zum Einsatz kämen Arbeitszüge, Stopf-, Schraubmaschinen, Zweiwegebagger, Schienentrennschleifer, Radlader, Zweiwege-Hubarbeitsbühnen und Oberleitungsmontage-Fahrzeuge.

Fußgänger und Radfahrer sollten laut Bahn zur Vermeidung von Gefahrsituationen und Baubehinderungen den gesperrten Bereich unbedingt beachten und sich nicht zwischen Baufahrzeugen durchdrängeln. Zur Verringerung der Einschränkungen im Eisenbahnverkehr sind die Arbeiten durchgehend in den Tag- und Nachtstunden sowie an Sonntagen vorgesehen. Die erforderlichen Ausnahmegenehmigungen liegen vor.

Besonders betroffene Anwohner im unmittelbaren Bauumfeld erhalten ein persönliches Angebot zur Kostenübernahme für Ersatzschlafraum. Für die baubedingten Unannehmlichkeiten bittet die Deutsche Bahn um Verständnis.

Nach erfolgten Asphaltarbeiten bis zum 29. November wird die Sperrung des Bahnübergangs wieder aufgehoben werden, heißt es von der Bahn weiter.

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